Beyharting – Bei den Neuwahlen der Jagdgenossenschaft Beyharting wurde Dionys Schweiger junior einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende, Franz Hartmann begrüßte zu Beginn die Anwesenden, darunter Bürgermeister Georg Weigl.
Wie Hartmann mitteilte, wurden insgesamt 71 Wildschweine im Bereich der
Beyhartinger Jagdgenossen, einschließlich des Maxlrainer-Forstes, erlegt. Die durch die Wildschweine verursachten Schäden im Vorjahr bezeichnete er als mäßig, dank des elektrischen Schutzzauns, der die Tiere in den Waldgebieten zurückhält.
Bei einer Waldbegehung überprüften Schweiger und Franz Rummelsberger die Verbissschäden durch Rehwild, die weitgehend gering ausfielen. Die vermehrte Präsenz von Bibern und Bisamratten bereitet jedoch Sorgen, da sie in Uferbereichen von Gräben und Bächen erhebliche Schäden verursachen. Genehmigungen für ihre Entnahme sind schwer zu erhalten. Auch die starke Krähenpopulation bereitet Landwirten Probleme, indem sie Schäden an der Silageabdeckung verursacht. Die erfolgreiche Rehkitzrettung durch Drohnenflüge wurde begrüßt.
Nach 15 Jahren als Jagdvorsitzender trat Hartmann bei den Neuwahlen nicht mehr an und dankte für die Zusammenarbeit.
Bürgermeister Weigl lobte die gute Zusammenarbeit des Vorstands mit der Jägerschaft und den Landwirten. Er bedauerte, dass der Schutz des Bibers einen höheren Stellenwert genieße als der Schutz des Eigentums der Landwirte, was von den Behörden nicht ausreichend gewürdigt werde. Bei den turnusmäßigen Wahlen gab es eine „Verjüngung“ des Vorstands. Dionys Schweiger junior wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt, während Franz Rummelsberger als Zweiter Vorsitzender bestätigt wurde. Mathias Demmel übernimmt das Amt des Kassiers von seinem Vater Jakob Demmel. Elias Hüttl wird neuer Schriftführer. Malte von Beerfelde und Mathias Berger sind die neuen Beisitzer, während Michael Messerer und Sigmund Schwaiger als Kassenprüfer wiedergewählt wurden.
Zum Abschluss freute sich Förster Wolfgang Aniser auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und machte diesem ein Angebot zu einer gemeinsamen Grenzbegehung. Auch Schweiger hofft auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen und der Jägerschaft.