Ein Heizkraftwerk für Schönau

von Redaktion

Plangebiet wird „Sonstiges Sondergebiet“

Tuntenhausen – Ein langfristiges Ziel der Gemeinde Tuntenhausen ist die Errichtung eines Nahwärmenetzes für den gesamten Ort Schönau. Dazu beschloss jetzt der Gemeinderat die Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nummer 84 „Heizkraftwerk südwestlich Schönau“.

Bürgermeister Georg Weigl (CSU) informierte die Räte und die vielen Zuhörer darüber, dass im Südwesten von Schönau ein Heizkraftwerk in Form eines Heizhauses mit Hackschnitzellager im Sinne der Nahwärmeversorgung entsteht. Das Hackschnitzellager ist aufgrund der besseren Anfahrbarkeit zum Föhrenweg hin orientiert und befindet sich neben dem Heizhaus. In einem vorgelagerten Anbau befindet sich ein Büro. „Nachdem der Antrag auf Baugenehmigung aufgrund fehlender bauplanungsrechtlicher Voraussetzungen nicht genehmigt werden konnte, stellt der Vorhabenträger jetzt einen Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes“, informierte Weigl. In der aktuellen Fassung des Flächennutzungsplanes ist das Plangebiet als Fläche für die Landwirtschaft ausgewiesen. Künftig soll es das Plangebiet als „Sonstiges Sondergebiet“ mit Zweckbestimmung Nahwärmeversorgung Schönau dargestellt werden. „Damit ist eine geordnete städtebauliche Entwicklung gewährleistet“, betonte Weigl.

Ohne Diskussion genehmigten die Räte die Neuaufstellung des Bebauungsplanes einstimmig. Auch der Vorentwurf wurde gebilligt und die Verwaltung beauftragt, die Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen. ws

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