Interreligiöses Gebet von Christen und Muslimen

von Redaktion

Vertreter der beiden Gemeinden äußern Wunsch nach Frieden

Bruckmühl – In der Aula der Holnstainer Grundschule in Bruckmühl versammelten sich fast 40 Bürger, darunter Rathauschef Richard Richter und seine Frau Christine sowie Schulleiterin Birgit Splett, zum interreligiösen Friedensgebet. Vertreter der christlichen Kirchen in Bruckmühl, Markus Brunnhuber, Mathias Fritzsche, Edeltraud Heinritzi und Christel Obermüller, sowie Vertreter der muslimischen Gemeinde, Vedat Dogan, Atnan Syrek, Fathi Saltabas und Güler Mazlum, sprachen bei dieser Veranstaltung.

Pastoralreferent Brunnhuber begrüßte die Anwesenden. Obermüller äußerte den Wunsch nach Frieden zwischen den Religionen und hatte Ölzweige im Raum aufgestellt. Heinritzi eröffnete das Gebet mit dem „Gebet der Nationen“: „Mach uns zum Werkzeug Deines Friedens.“ Es folgten eine Sure aus dem Koran und ein Psalm. „Gott höre unsere Stimme und gib der Welt Frieden“, war eine der Botschaften, die während der Veranstaltung zu hören waren. Sanftes Gitarrenspiel von Markus Brunnhuber untermalte die „Stille Andacht“. „Führe uns auf Wege, die wir allein nicht finden können“, war eine der Bitten, die während des Gebets ausgesprochen wurden.

Besonders beeindruckend war das Friedensgebet der jungen Muslima Güler Mazlum: „Ermögliche uns, unsere Nachkommen so zu erziehen, dass sie die Menschenrechte lieben und achten. Bestärke sie darin, alle Formen von Hass, Intoleranz und ethnischen Vorurteilen aus ihren Herzen zu verbannen“. Das „Gebet für unsere Erde“ und das „Gebet der Vereinten Nationen“ rundeten die stimmungsvolle Veranstaltung ab. Sie endete mit dem gemeinsam auf Hebräisch und Deutsch gesungenen Lied „Hevenu Shalom Aleichem – Wir wollen Frieden für alle“.

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