Rundumschlag gegen Ampel und AfD

von Redaktion

CSU-Ortsverband Bruckmühl begrüßt Klaus Holetschek bei Josefi-Feier

Bruckmühl – Es ist eine langjährige Tradition, dass der CSU-Ortsverband Bruckmühl zu seinen Josefi-Feiern Politiker als Redner einlädt. Zunächst berichtete der Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Rosenheim-West, Sebastian Friesinger, über seinen Einstieg in das bayerische Parlament. Er ist Mitglied im Landwirtschaftsausschuss und im Europaausschuss. Dazu fungiert er als Sprecher und Vorsitzender des Arbeitskreises „Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“, in dem er sich unter anderem für den Bürokratieabbau einsetzt. „Wenn wir hier in den nächsten Jahren keine vorzeigbaren Ergebnisse erzielen, wird es schwierig. Aus dem Bürokratieabbau werden wir bei der kommenden Bundestagswahl ein großes Thema machen.“

„Vertrauen ist
eine Währung“

„Wir sind in herausfordernden Zeiten, nicht nur in der Welt“, erklärte Hauptredner Klaus Holetschek eingangs seines Referates. Der CSU-Fraktionschef im bayerischen Landtag sprach dabei neben Russland, USA und China vor allem die Regierung in Berlin an. „Vertrauen ist eine Währung, aber die Menschen vertrauen dieser Regierung nicht mehr“, stellte er fest. Es sei falsch, Transferleistungen, wie das Bürgergeld, in den Mittelpunkt zu stellen und nicht die, die ihrem Beruf nachgehen. „Ohne die Wirtschaft gebe es keinen Wohlstand und ohne Wohlstand keinen Sozialstaat. Basis dieser Ampel sei die Ideologie, aber mit Ideologie könne man kein Land in die Zukunft führen. „Wir müssen die Leistungsträger der Gesellschaft wieder in den Mittelpunkt stellen“, bekräftigte der Politiker. Er sprach auch das Problem der Migration an, hier habe man eine Belastungsgrenze erreicht. Er begrüßte in diesem Zusammenhang die Einführung der Bezahlkarte. Deutschland sei bereit, zu helfen, aber wo die Grenze erreicht ist, müssten Maßnahmen konsequent umgesetzt werden. „Der Kanzler ist nicht in der Lage, das Land in einer solchen dramatischen Krise zu führen. Wir brauchen Verantwortung und Entscheidungen für das Land.“ Hart ging er auch mit der AfD ins Gericht. „Sie haben den Werkzeugkasten der NSDAP auf dem Schirm. Wir müssen die Menschen zurückholen, die AfD wählen, weil sie das Vertrauen in die demokratischen Parteien verloren haben.“

Klares Nein zur
Cannabis-Freigabe

Heftige Kritik übte er auch an der mangelhaften Krankenhausreform, die erst ab 2027 greife. Das würden viele Krankenhäuser aber nicht mehr erleben. Kategorisch ablehnend äußerte er sich zur Cannabis-Freigabe. „Sie wird die Gesellschaft und die Wirtschaft beeinflussen. Sie ist eines der wenigen Themen, bei dem sich die Ampel einig ist.“ Seine mit viel Beifall bedachte Rede schloss er mit einem Zitat von Franz Josef Strauß: „Dankbar rückwärts, gläubig aufwärts und mutig vorwärts.“ Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung im voll besetzten „Bartl“-Saal von der „Bierbank Blech“-Musi. Der Ortsvorsitzende Georg Ziegltrum konnte auch nahezu die vollständige CSU-Landkreis-Prominenz begrüßen.

Artikel 1 von 11