Bruckmühl – Der Bruckmühler Marktgemeinderat hat per einstimmigem Beschluss eine moderate bauliche Hallen-Erweiterung auf dem Wertstoffhof-Areal im Ortsteil Sonnenwiechs auf den weiteren Verfahrensweg gebracht – und das ohne größeren Diskussionsbedarf.
Mehr Lagerfläche
für Einsatzgeräte
Der neue Gebäudetrakt mit einem Finanzvolumen von 70000 Euro wird den Gemeinde-Feuerwehren als zusätzliche Lagerkapazitäten für Einsatzgerätschaften zur Verfügung gestellt. Es folgt ein Rückblick: Ende Juli des zurückliegenden Jahres hatte das Kommunalplenum bereits einem Lagerhallen-Neubau auf dem Bauhofgelände für Feuerwehrbedarfszwecke grünes Licht erteilt. Ein zentrales Gebäude zu schaffen, um bereits angeschafften Notstromaggregate zu lagern, wurde damals wirtschaftlicher betrachtet, als eine dezentrale Lagerung in den – zum Teil schon beengten – sieben Feuerwehrhäusern. Die Kostenschätzung für das zehn mal 26 Meter große Gebäude wurde damals mit 300000 Euro veranschlagt.
Durch an- und abfahrenden Verkehr – gerade auch an Wochenenden und zu Nachtzeiten – ist eine Lärmproblematik für dort wohnende Bürger nicht auszuschließen. Ein Lärmgutachten wurde in Auftrag gegeben und die Gemeindeverwaltung entschloss sich zu einer grundlegenden Überprüfung des Bauvorhabens.
Als Kompromisslösung entstand nun ein profilgleicher Anbau – mit den Maßen neun mal 9,50 Meter – südlich an den bereits bestehenden Wertstoffhof-Hallentrakt. Dadurch sind die bestehenden Zu- und Abfahrten des Wertstoffhof-Bereiches nutzbar, neue Erschließungsflächen braucht es nicht. Die Baukosten betragen zudem nur 70000 Euro.
Nachdem es sich bei der Nutzung des geplanten Anbaus um eine „Lagerhallenfunktion“ handelt, geht die Gemeindeverwaltung davon aus, dass auch keine immissionsrechtlichen Probleme entstehen. Nachteilig wirkt sich jedoch die generelle Verringerung der Lagerplatzkapazitäten für das Feuerwehrbedarfsmaterial und eine Verkleinerung der Abstellflächen für die Feuerwehren an den Hallenrandseiten aus.
Alternativlösung
überzeugt den Rat
„In Summe überzeugt aber die ausgearbeitete Alternativlösung“, lautete das Fazit der Gemeindeverwaltung. Der Rat schloss sich den Ausführungen von Vinzenz Schaberl, Sachbearbeiter Hochbau, vorbehaltlos an. Das Gremium stimmte der neu aufgelegten Kompromisslösung zu.