Querungshilfe in der Pettenkoferstraße und Tempo 30 kommen

von Redaktion

Bruckmühler Gemeinderat erhöht durch Maßnahme die Schulwegsicherheit – Gesamtkosten liegen bei rund 131000 Euro

Bruckmühl – Die Schulwegsicherheit der Kinder liegt dem Markt Bruckmühl ganz besonders am Herzen. Ein Indiz hierfür war so auch der nach kurzer und konstruktiver Diskussion getroffene einstimmige Entscheid des Marktgemeinderates für eine neue Querungshilfe in der Pettenkofer Straße, Ortsteil Heufeld.

Die Baumaßnahme könnte noch in den diesjährigen Sommerferien vollzogen werden. Grundlage hierfür war der positive Beschluss des Ratsplenums in der März-Sitzung des vergangenen Jahres. Die Kommunalpolitiker votierten dabei ebenfalls einstimmig für die „Optimal-Lösung“ der neuen Querungshilfe südlich der Zufahrt zum westlichen Parkplatz zur Heufelder Dreifachturnhalle. Dazu müssen in diesem Bereich die Straßenbeleuchtung, die Verkehrsschilder und der bestehende Bewuchs westlich der Pettenkofer Straße entfernt werden.

Für die westliche Fahrspur ist eine Straßenbreite von 4,25 Metern, für die östliche 3,75 Meter vorgesehen. So können auch Lkws die angrenzenden Gewerbeflächen ohne Probleme anfahren. Die Breite der Fahrbahn-Insel beträgt solide 2,50 Meter. Die Gesamtkosten wurden vor 13 Monaten auf circa 124000 Euro brutto beziffert. Die aktuellen und detaillierten Entwurfs-Planungen werfen nun ein Plus von 7500 Euro auf 131500 Euro aus.

Nach abschließender Darstellung der Gemeindeverwaltung sind für diese Baumaßnahme im diesjährigen Haushaltsplan 150000 Euro eingeplant. Die Umsetzung der Baumaßnahme könnte in den Sommerferien erfolgen. Für den Zeitansatz veranschlagen die Fachplaner rund vier Wochen. Bürgermeister Richard Richter (CSU/PW) bezeichnete das Bauprojekt als „sinnvollen Beitrag zur Sicherheit der Schul- und Kindergartenkinder“. Auch sollten seiner Meinung nach die aktuell am Ausbau der Bruckmühler Straße beteiligten Baufirmen für die Abgabe von Angeboten angefragt werden, „so ist eventuell auch eine Kostenminimierung möglich“.

Ähnlich bewertete dies Fraktionskollegin Anna Wallner, „vielleicht können wir dadurch mehr Kinder bewegen, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren“. Grünen-Rat Wolfgang Huber haderte mit den hohen Baunebenkosten, „das schlägt schon ganz schön ins Kontor“. Er appellierte an die Bauverwaltung, hier noch einmal die Möglichkeit der Nachjustierung zu prüfen. Grundsätzlich sprach er sich nach der Baumaßnahme für die Beibehaltung der jetzigen Tempo-30-Beschränkung in diesem Straßenbereich aus.

Diese ist derzeit zur Verkehrssteuerung während der Baumaßnahme an der Bruckmühler Straße aufgestellt. Für CSU/PW-Rat Harald Höschler hatte die bauliche Umsetzung in den Sommer-Schulferien oberste Priorität. In Summe gab das Ratsplenum dann ohne weiteren Beratungsbedarf für die Querungshilfe auch mit der moderaten Kostenmehrung einstimmig grünes Licht.Thorsten Neuwirth

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