Feldkirchen-Westerham – In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats gab Martina Weber, seit 2020 engagierte Gemeinderätin und Energiereferentin, ihren Rücktritt bekannt. Aus persönlichen Gründen legt Weber, die bei den letzten Wahlen die drittmeisten Stimmen einfahren konnte, ihr Mandat nieder. Sie bleibt der Gemeinde jedoch als Energiereferentin erhalten. Bürgermeister Johannes Zistl würdigte Webers Einsatz: „Wir verlieren ein sehr engagiertes Mitglied unseres Gemeinderats. Martina hat mit ihrer Fachkompetenz, vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien, wesentlich zur Entwicklung unserer Gemeinde beigetragen. Ihr Ausscheiden ist ein großer Verlust, aber es bleibt die Hoffnung, dass sie eines Tages zurückkehren könnte.“ Die Zweite Bürgermeisterin Christiane Noisternig, die für die CSU-Fraktion sprach, lobte Weber für ihr Engagement und ihre fachliche Expertise, die sie während ihrer Amtszeit unter Beweis stellte. „Als junge Frau hat Martina das Gremium wahnsinnig bereichert und ist fest in der Gemeinde und den lokalen Vereinen verwurzelt. Wir hoffen, dass dies nicht ihr endgültiger Abschied aus der politischen Arbeit unserer Gemeinde ist.“ Weber selbst bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. „Dieser Schritt fällt mir sehr schwer, da ich die Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen sehr genossen habe. Das Amt war eine Bereicherung für mein Leben und ich habe viel gelernt“, so Weber. Im Anschluss an Webers Rücktritt wurde Martin Eham als Nachfolger begrüßt. Eham, der bereits von 2014 bis 2016 dem Gemeinderat angehörte und 2020 nur knapp den Einzug verpasste, wurde einstimmig zum neuen Gemeinderat berufen. „Es ist toll, dass du das Amt angenommen hast“, freute sich Noisternig über Ehams Rückkehr ins Gremium. Der Bürgermeister vereidigte Martin Eham und hieß ihn offiziell im Gremium willkommen.