Tuntenhausen – Das Interesse auf das traditionelle Mariensingen im Rahmen des Maxlrainer Kultursommers ist ungebrochen. Das zeigte sich auch diesmal wieder an der schon weit vor Beginn bis auf den letzten Platz gefüllten Wallfahrtsbasilika in Tuntenhausen.
Der Kulturförderverein Mangfalltal in Maxlrain, genauer Resi Englhart, hatte diesmal die Schönauer Bläser, die Bairer Fleitlmusi, den Stiegelburg Gsang und die Brucker Sänger als Mitwirkende eingeladen. Pfarrer Richard Basta begrüßte Mitwirkende und Zuhörer mit den Worten: „Gesänge, Musik und Texte werden uns auf den Marienmonat Mai einstimmen.“
Die Schönauer Bläser eröffneten den musikalischen Reigen mit kraftvollen und imposanten Klängen. „Der Engel des Herrn“ kam an diesem Tag von den Brucker Sängern, bevor Diakon Josef Hilger meditative Texte über die Lobpreisung Mariens las. Alpenländische Klänge kamen von der Bairer Fleitlmusi und dem Stiegelburg Gsang mit „O Maria sei gegrüßt“. Immer wieder kam in den Liedern des musikalischen Quartetts Maria zur Sprache. Ob im „Ave-Maria“ oder im „Du schönste Himmelsfrau“, im „Königin voll Herrlichkeit“ vom Stiegelburg Gsang und beim „güldenen Rosenkranz“. Maria war an diesem Abend allgegenwärtig. Nach den letzten nachdenklichen Worten von Diakon Hilger folgte das gemeinsam gesungene Schlusslied „Gegrüßet seist du Königin“, das noch einmal Marienfreude aufkommen ließ. Da der Eintritt für dieses große musikalische Ereignis kostenlos war, wurde am Ende um Spenden gebeten. Der Erlös geht auch in diesem Jahr wieder an den Verein „Aktion für das Leben“ im Landkreis Rosenheim. Werner Stache