Bad Aibling – Die Villa Maria lud ein, und alle kamen. Verwandte, Freunde und Künstlerkollegen waren erschienen, als Galerist Ernst Geyer den Maler Peter Tomschiczek begrüßte. Er ist mit 42, teils sehr großformatigen, seiner kraftvollen Bilder vertreten. Kraftvoll im übertragenen Sinne sind die Bilder, weil von ihnen eine Energie ausgeht, die nur Kunstwerke besitzen, um deren Form und Inhalt der Künstler intensiv gerungen hat. Und zu deren Gestaltung er ungewöhnliche Wege beschreitet. Peter Tomschiczek, der in Ellmosen lebt und weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt ist, erhielt für sein malerisches Werk eine große Anzahl von Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz.
Rund ein Drittel der mitgebrachten Arbeiten sind Bilder vom Meer, das er als zeitweiser Bewohner einer kleinen Insel Kroatiens intensiv kennt. Der Lyriker Rainer Malkowski hat das Werk Tomschiczeks über Jahrzehnte mit Essays und Gedichten begleitet, und hat die künstlerische Aussage wie kaum ein anderer erfasst. Ernst Geyer trug Malkowskis Beitrag „Dank an einen Maler“ vor. Er endet mit den Sätzen: „Ich empfinde seine Bilder als Energieträger von ungewöhnlicher Strahlungsintensität. Es scheint, als sei die ganze Körperdynamik des Künstlers, der sich beim Malen ständig in Bewegung befindet, ganz in sie eingegangen. Sie geben Kraft ab, ohne dass ihre Aufladung mit Energie sich verringert.“
Die Ausstellung ist bis 9. Juni Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Information unter www.galerie-villa-maria.de.
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