Bad Aibling – „Jeder merkt es: Eine Krise jagt die nächste mit massiven Herausforderungen für unser Land und unsere Gesellschaft.“ Mit diesen Worten eröffnete CSU-Ortsvorsitzender Dr. Thomas Geppert die Ortshauptversammlung der CSU Bad Aibling im Hotel Johannisbad. „Wir müssen jetzt die Weichen stellen für mutige Reformen.“
Die Weichen für
die Zukunft stellen
Da im Rahmen der Versammlung auch die Delegierten für die Aufstellungsversammlung der Direktkandidaten bei der Bundestagswahl gewählt wurden, gelte es mit Blick auf die anstehenden Europa-, aber auch die Bundestagswahlen im nächsten Jahr die richtigen Weichen zu stellen: „Wir müssen jetzt das Richtige und Wichtige machen, damit die Region auch in Zukunft ein bester Ort zum Leben ist.“
Beim Bericht des Ortsvorstandes wurde deutlich, wie aktiv der Ortsverband ist und was alles seit der letzten Ortshauptversammlung im März 2023 passiert ist. „Voraussetzung für den Erfolg ist ein gutes und funktionierendes Team, wie wir es in Bad Aibling haben“, erklärte der Ortsvorsitzende.
Bürgermeister Stephan Schlier schlug die Brücke zu den kommunalpolitischen Themen Bad Aiblings, allen voran den Großprojekten wie der neuen Grund- und Mittelschule St. Georg („Wir haben für unsere Schüler ein Leuchtturmprojekt in der Bildungslandschaft realisieren können“) und der bis 2029 dauernden Sanierung und Erweiterung der Feuerwehr Bad Aibling.
Schlier ging auch auf diverse Einzelmaßnahmen ein, zum Beispiel die geplante Verschönerung des Bahnhofsgebäudes durch einen neuen Außenanstrich und die Kooperation mit den neuen Mietern oder die Ideen aus den runden Tischen des Stadtmarketings mit den Einzelhändlern, Gastronomen und Hoteliers.
Ein Angebot an Wohnraum und die Etablierung einer Baukultur bezeichnete der Bürgermeister als bleibende Daueraufgabe. „Wir müssen und wollen in verträglichem Maße Wohnraum für unsere Bürger schaffen. Gleichzeitig wollen wir attraktiv, nachhaltig und vor allem so bauen, dass es zu Bad Aibling passt.“ In diesem Zusammenhang erläuterte Schlier auch das Vorhaben „Hotel und Quartier an der Therme“: „Wir gehen zusammen mit der Max von Bredow Baukultur ganz neue Wege und fragen in einem echten, professionellen Bürgerbeteiligungsprozess die Bad Aiblinger vorher, welche guten Ideen sie ins Projekt einbringen werden und wo Sorgen und Ängste bestehen. Erst danach entscheidet der Stadtrat über den weiteren Fortgang. Klar ist: ein Thermenhotel stärkt Bad Aibling als gesunde Stadt.“
Am wichtigsten sei aber das gesellschaftliche und soziale Miteinander, denn die Menschen machen Bad Aibling aus.
Zwei Jahre vor der Kommunalwahl rückten der Ortsvorstand, Fraktionsvorsitzender Markus Stigloher und die CSU-Mitglieder bewusst die Diskussion zu Themenschwerpunkten außerhalb der Tagespolitik in den Fokus: „Welche kreativen Quartiersentwicklungen und Wohnungslösungen bringen uns voran, wie können wir Gewerbe ansiedeln, um finanzielle Handlungsspielräume zu verbessern, wie können wir die Innenstadt von Verkehr entlasten und unsere Infrastruktur verbessern oder wie können wir Familien als Keimzelle des Staates neben dem Ausbau der Kinderbetreuung weiter fördern und unterstützen?“
„Taktgeberin der Kommunalpolitik“
All dies waren Fragestellungen, die die Christsozialen offen diskutierten. Klar wurde dabei, dass sich CSU weiterhin als Taktgeberin der Bad Aiblinger Kommunalpolitik versteht, „aber nur zusammen mit unseren Bürgern“, wie Ortsvorsitzender Geppert deutlich machte. Der abschließende Höhepunkt war schließlich die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für ihre Verdienste mit einer Urkunde und einer Ehrennadel geehrt und ausgezeichnet wurden: Eberhard Steffe für 30 Jahre und Sebastian Grünwald für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Christlich-Sozialen Union in Bayern. re