Maiandacht im Rotter Forst gefeiert

von Redaktion

Marienlieder und Fürbitten am „Fliegerkreuz“

Tuntenhausen/Rott am Inn – Zur Tradition geworden ist mittlerweile die jährliche Maiandacht im Rotter Forst. Auch heuer trafen sich etwa 25 Gläubige und Interessierte aus dem Rotter und Lampferdinger Raum mitten im Wald an der sogenannten Max-Linie, um gemeinsam eine Andacht und ein Gedenken zu begehen. Es ist die Stelle, an der zum Ende des Zweiten Weltkrieges der deutsche Pilot Georg Reppel nach einem Luftgefecht mit einem Amerikaner abstürzte und dabei sein Leben verlor. Diesen Ort markierte der ehemalige Förster Wolfgang Matschke von Maikowski 2009 mit dem sogenannten „Fliegerkreuz“. Mit Diakon Simon Frank aus Rott und der musikalischen Begleitung von Ludwig Englmeier an der Zither beteten und sangen die Besucher eine Marien-Maiandacht und gedachten dabei der Opfer des Zweiten Weltkriegs. Die Hoffnung auf Frieden in der Welt kam dabei immer wieder zum Ausdruck. Eine Fahnenabordnung des Krieger- und Soldatenvereins Rott am Inn begleitete das Gedenken. Einen kurzen Vortrag zum Schluss der Feier hielt der Rotter Lehrer Fortunat Fischbacher. Er referierte über die damaligen Ereignisse über dem Rotter Forst und stellte seine neuesten Forschungsergebnisse zu dem damaligen Luftkampf vor. Bei Kaffee und Kuchen unterhielten sich dann noch einige Teilnehmer des Gedenkens und es kam dabei so manche Neuigkeit aus der Kriegszeit zutage. tst

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