Zusammenarbeit mit KDZ wird beendet

von Redaktion

Tuntenhausener Gemeinderat befürwortet Austritt aus Zweckverband

Tuntenhausen – Mit der Unterstützung des Zweckverbandes KDZ (Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum) im Bereich Vergabezentrum ist die Gemeinde unzufrieden und zieht nun einen Schlussstrich. Seit Längerem ist die Gemeinde Mitglied des Zweckverbandes Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland in Bad Tölz. „Der Zweckverband als Zentrale unterstützt uns seit 2019 bei der Vorbereitung von Vergabeverfahren und führt solche Verfahren in unserem Namen durch“, betonte Bürgermeister Georg Weigl. Im Januar wurde der Gemeinde der Bescheid für die Erhebung der Umlage für das Haushaltsjahr 2024 mitgeteilt: 11926 Euro (1,60 Euro pro 7454 Einwohner). Weigl erklärte: „Für das Haushaltsjahr 2021 wurde lediglich ein Sockelbetrag von 0,33 Euro je Einwohner berechnet.“

Neben dieser unverhältnismäßigen Erhöhung beklagt der Bürgermeister auch die nicht vorhandenen Vorteile der angebotenen Leistungen. „Der effizientere Einsatz von Fachkompetenz hat sich für uns nicht bewährt“, führte er aus. „Aufgrund dessen sehen wir durch das Fehlen eines Kosten-Nutzen-Faktors eine weitere Zusammenarbeit als nicht sinnvoll an“, schilderte Weigl seine Meinung.

Dem schlossen sich auch die Gemeinderäte einstimmig an und beschlossen, den Antrag auf Austritt zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu stellen. Die Kommunale Verkehrsüberwachung bleibt hiervon unberührt, fügte der Bürgermeister ergänzend hinzu. ws

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