Tuntenhausen hat eine neue Attraktion

von Redaktion

Großes Projekt des Obst- und Gartenbauvereins abgeschlossen – Einweihung des „Begegnungsgartens“ am 15. August

Tuntenhausen – Viel Zeit und Arbeit haben die Mitglieder des Obst-und Gartenbauvereins Tuntenhausen in den Begegnungsgarten gesteckt. Nun ist das große Projekt fertig.

Der Verein kann, dank einer eigenen modernen Mosterei, finanziell relativ unabhängig agieren. Einige einträgliche Obstjahre und wirtschaftliches Haushalten haben dazu beigetragen, dass aktuell in das neue Projekt eine stattliche Summe von rund 200000 Euro investiert werden konnte.

Direkt neben der Basilika und dem Brunnen konnte die Gemeinde Tuntenhausen dem Gartenbauverein ein passendes Grundstück zur Pacht anbieten. Ein idealer Platz, um sich zu begegnen, zu spielen, sich auszutauschen oder auf schattigen Bänken zur Ruhe zu kommen. „Es ist bislang das größte Vorhaben außerhalb der Mosterei und verlangte einiges an Aufwand, Zeit, Planung und Geduld“, fasste die Vorsitzende Dorothea Niedermaier das Projekt zusammen. Dazu zählten mehrere Ortstermine mit der Vorstandschaft zur Begutachtung des Areals und einiges mehr: Vereinbarungen, Abmessungen, die Auswahl passender Pflanzen und Spielgeräte sowie das Berücksichtigen sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen. Für die Vorsitzende hieß das: reger Schriftverkehr und zahlreiche telefonische und persönliche Treffen.

Im Herbst 2022 begannen die Bauarbeiten. Inzwischen gibt es eine große Sandgrube, in der abwechslungsreiches Spielgerät steht, einen Pavillon, Blumenbeete, eine Tischtennisplatte und ein zweites großes Klettergerät, das mittlerweile auch vom TÜV abgenommen und somit für die Kinder freigegeben werden konnte. Mit dem Anlegen der Wege und Rasenflächen war der Begegnungsgarten dann komplett. Dank des rückzahlbaren Zuschusses der Gemeinde Tuntenhausen war die Fertigstellung nicht ausschließlich vom Umsatz der Mostsaisons abhängig. Denn diese sind ausgerechnet in den letzten paar Jahren wegen schlechter Obsternte stark zurückgegangen. „Aber wir schauen trotzdem positiv in die Zukunft und auf den nächsten Herbst“, erklärte Niedermaier, die sich bei der Besichtigung des Begegnungsgartens mit Bürgermeister Georg Weigl sichtlich zufrieden zeigte. Auch der Bürgermeister fand das Werk „wirklich toll“, wie er spontan bekundete.

Der Gartenbauverein freut sich, dass nun alles an Ort und Stelle ist und der Begegnungsgarten diesen Sommer, am 15. August, eingeweiht werden kann.

Von Klein und Groß wird die neue Begegnungsstätte bereits rege angenommen. „Die Kinder konnten es kaum erwarten, jetzt sind sie teilweise schon vor der Abfahrt der Schulbusse hier“, so Niedermaier.

Aber nicht nur die Kleinen, auch so mancher Arbeiter aus der Gegend macht Brotzeitpause im hölzernen Pavillon. Den alten Maibaum haben die Gartler und die Planer in den Begegnungsgarten integriert.

„Er ist eine Bereicherung für den ganzen Ort Tuntenhausen“, bekräftigte Weigl. Deshalb auch die Bitte an die Besucher, den Platz immer sauber zu hinterlassen und verantwortungs- und rücksichtsvoll mit den Geräten umzugehen, damit alles lange erhalten bleiben kann. ws

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