Au – 250 vor allem junge Teilnehmer kamen aus nah und fern nach Au, um am Fest des Heiligen Geistes ihren Glauben zu feiern und zu vertiefen. Johannes Pauls und Marinus Gasteiger hatten mit vielen Helfern die Tage mit großem Engagement vorbereitet. Bei der Tontechnik leistete Johann Scheidl professionelle Unterstützung. Bereits zum dritten Mal war die Pfarrei St. Martin in Au neben 28 weiteren Orten im deutschsprachigen Raum, darunter große und namhafte Orte wie Wien, München oder St. Gallen, Gastgeber für das Festival.
Nach einem eindrucksvollen Lobpreis, gestaltet von der Band unter der Leitung von Christina Fimm und Gernot Marcon, sowie einer tiefsinnigen Predigt von Pater Stephan Waxenberger, waren die Teilnehmer eingeladen zu einem Abend der Barmherzigkeit, in dessen Mittelpunkt das Sakrament der Buße und Versöhnung stand, das von vielen jungen Gläubigen angenommen wurde.
Stille Anbetung vor der Monstranz mit dem „Allerheiligsten“, ruhige Lieder und tiefe Gebete sowie der sakramentale Segen schufen eine berührende Stimmung. Einen gemütlichen Ausklang fand der Abend schließlich im Schulhof mit kleinen Snacks, Getränken und guten Gesprächen. Am Tag darauf, dem Geburtstag der Kirche, feierte Pfarrverbandsleiter Pfarrer Ernst Kögler, umrahmt von Pater Stephan Waxenberger, Pater Leonhard, Pater Bertalan, Bruder Martin Thaller und den beiden Diakonen Andreas Marx und Bernhard Kinne, in der mit knapp 400 Besuchern voll besetzten Kirche den Festgottesdienst. Pater Stephan hob in seiner Predigt hervor, dass der Geburtstag der Kirche mehr als ein Jubiläum sei. Vielmehr habe jeder von uns mit der Taufe Anteil an der Gemeinschaft der Heiligen Dreifaltigkeit. Jeder sei ein Tempel des Heiligen Geistes und es sei unsere Aufgabe, diesen Heiligen Geist mit einem offenen Herzen wirken zu lassen.
In dem Lied „Veni Sanctae Spiritus“ drücke sich nicht ein Imperativ aus, sondern vielmehr die Sehnsucht nach dem Kommen und Wirken des Heiligen Geistes.
Kirchenpflegerin Marianne Spann zeigte sich in ihrem Grußwort der Pfarrei begeistert von „so vielen jungen Menschen hier in der Kirche in Au“ und dankte allen für die Vorbereitung dieses Festivals. Anna-Maria Glasl, stellvertretende Leiterin der Regionalgruppe München von „Jugend 2000“, und der christliche Influencer Mirko Cavar schilderten, wie sie Gott begegneten und ihren Glauben im Alltag leben.
In den Räumen der Auer Schule standen auch 13 Workshops über verschiedene Themen zur Auswahl, wie zum Beispiel von Radio Horeb über Medien und das Christentum oder die Frage: Wie passt die Naturwissenschaft mit der Schöpfung Gottes zusammen mit Dr. Alexander Fuchs.
Zu einem Höhepunkt der beiden Tage wurde schließlich die sogenannte Lebensübergabe, bei der unzählige junge und ältere Teilnehmer im Gebet ihr Leben Jesus anvertraut haben und sich von ihm in ihrem Leben leiten lassen wollen.
Mit lang anhaltendem Beifall bedankten sich die Teilnehmer des Festivals bei den Veranstaltern, deren Wunsch es war, „einen Raum zu schaffen, um sich Zeit zu nehmen und im Glauben und in der Beziehung zu Jesus Christus zu wachsen und diesen Glauben als Geschenk für ein erfülltes und gelingendes Leben neu zu entdecken“. „Die Tage waren einfach nur herrlich, der Zusammenhalt der Gemeinschaft war überwältigend“, so das Resümee einer Teilnehmerin. emz