Ein himmlisches Erlebnis

von Redaktion

Marien-Oratorium füllt Basilika von Tuntenhausen

Tuntenhausen – In der voll besetzten Basilika Tuntenhausen wurde das Publikum Zeuge eines bewegenden musikalischen Ereignisses. Der Kirchenmusiker und Komponist Hans Berger führte sein Alpenländisches Marien-Oratorium auf, das die Zuhörer mit seiner anrührenden Reinheit, Einfachheit und zeitlosen Gültigkeit tief berührte. Das Alpenländische Marien-Oratorium, geschaffen und geleitet von Hans Berger, füllte das Gotteshaus mit einer Atmosphäre tiefen Glaubens und ehrfürchtigen Staunens.

Hans Berger zieht
Menschen in Kirche

Der Pfarrer von Tuntenhausen, Richard Basta, erklärte in seinen Dankesworten in der Basilika, dass Hans Berger mit seiner Musik mehr Menschen in die Kirche zieht als die Geistlichen der katholischen Kirche. So war denn auch die Basilika bis zum letzten Platz gefüllt, weitere Stühle mussten hereingebracht werden.

Das Oratorium, bestehend aus 32 Liedern, Musiken und Rezitativen, entfaltet sich wie ein ehrfürchtiges Staunen und tief verwurzelter Glaube vor den Zuhörern. Diese musikalische Reise folgt der Geschichte von Maria und lässt die Zuhörer die Stationen von der Empfängnis und Geburt Jesu, über die Verkündigung Mariens und die Heimsuchung bis hin zur Aufnahme Mariens in den Himmel miterleben. Immer wieder ergriff das Publikum ein Gefühl der Gänsehaut, so eindrucksvoll war die Darbietung.

Die musikalische Grundlage des Abends bildete das meisterhafte Zitherspiel von Hans Berger selbst, begleitet vom Hackbrett von Birgit Sporer. Diese traditionelle Instrumentierung verlieh dem Oratorium eine besondere Authentizität und Tiefe. Die präzise Einstudierung des Kirchenchors Tuntenhausen durch Gabi Gröbmeier sowie der Dreigesang von Antonia Wutz, Annerl Resch und Birgit Sporer brachten die vokalen Partien des Werks zum Strahlen.

Zu den herausragenden Musikern des Abends zählten zudem Vroni Herzog an der Harfe, Cäcilia Haunholder an der Flöte, Antonia Wutz an der Altflöte, Albert Ginthör an der Violine, Thomas Laar am Bass, Alois Plomer an der Klarinette und Josef Pirchmoser an der Trompete. Die Sologesänge von Andreas Smettang und Harald Osterauer setzten bewegende Akzente und trugen zur emotionalen Tiefe des Oratoriums bei. Zum Abschluss sangen alle Musiker gemeinsam mit den Konzertbesuchern das Lied „Großer Gott wir loben dich“. Am Ende der Darbietung erhielten alle Musiker minutenlange Standing Ovations vom begeisterten Publikum. Die Aufführung des Alpenländischen Marien-Oratoriums in der Basilika Tuntenhausen war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine spirituelle Erfahrung.

Hans Bergers Komposition ist ein wahres Juwel der Kirchenmusik, das in seiner Reinheit und Einfachheit berührt und gleichzeitig mitreißt. Die hervorragende Darbietung der Musiker und Sänger rundete das Erlebnis perfekt ab. Landrat Otto Lederer meinte nach der Aufführung: „Es war ein absolutes Muss für alle Liebhaber der Kirchenmusik und der Marienverehrung!“

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