Kleinhöhenrain – Der Vorsitzende der Kleinhöhenrainer Wasserversorgung, Thomas Fischhaber, konnte kürzlich zahlreiche Mitglieder zur Jahresversammlung im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ in Kleinhöhenrain begrüßen.
Mit positiven Nachrichten begann der Vorstand seinen Bericht. So hat sich der Pegelstand des Grundwassers im Einzugsbereich der Wasserversorgung erholt. „Es konnte annähernd der Pegelstand des Jahres 2016 erreicht werden, was eine deutliche Verbesserung darstellt“, so Fischhaber. Dennoch mahnte er, besonders in Trockenperioden sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.
Weiter wurde von der Teilnahme am Treffen der Wasserversorgungen des Landkreises berichtet, das zweimal im Jahr stattfindet. Bei diesen Treffen werden vom Landratsamt und dem Gesundheitsamt interessante Informationen und Vorträge angeboten. Außerdem besteht Gelegenheit zum Informationsaustausch mit anderen Wasserversorgern.
Neben den Beprobungen des Wassers an den vorgegebenen Stellen müssen zukünftig auch bei temporären Versorgungen, wie beispielsweise bei Festzelten, Wasserproben genommen und untersucht werden, was für die Organisatoren solcher Veranstaltungen einen Mehraufwand bedeutet. „Für den Fall, dass das in Großhöhenrain angedachte Nahwärmenetz realisiert wird, möchte die Wasserversorgung die Gelegenheit nutzen, um neue Leitungen zu verlegen oder vorhandene Leitungen zu erneuern“, schloss Fischhaber seinen Bericht.
Über die finanzielle Situation des Vereins berichtete Kassenwartin Rosi Stacheter. Sie stellte den Versammlungsteilnehmern die Einnahmen und Ausgaben des Berichtszeitraums dar sowie die Bilanz des Vereins.
Interessante Daten
zum Abschluss
Zum Abschluss ihres Berichtes informierte Rosi Stacheter noch über einige statistische Daten, wie beispielsweise die Anzahl der Wasseranschlüsse, den Stromverbrauch, die Niederschläge und die Wasserentnahme aus den Brunnen. So wurden von der Wasserversorgung im Jahr 2023 etwa 200000 Kubikmeter Wasser verkauft. Etwa 165000 Kubikmeter verteilten sich auf das Ortsnetz und die Tiefzone sowie auf die Firma
Höhenrainer. Die restliche Wassermenge von etwa 35000 Kubikmetern Wasser wurde von der Gemeinde Feldkirchen-Westerham abgenommen.
Bei den Neuwahlen zeigte sich die Versammlung mit der Arbeit der Vorstandschaft sowie den Beisitzern einverstanden. Entsprechend wurde die Führungsmannschaft inklusive Beisitzer und Wasserwart bestätigt. Einzig Rupert Gründl wurde als neuer Beisitzer von der Versammlung gewählt. hmi