Antersberger Segelflieger starten durch

von Redaktion

Flugzeugpark modernisiert – Mitgliederzahlen steigen wieder an

Antersberg – Der Fliegerclub Condor, der auf dem Segelfluggelände Antersberg ansässig ist, startet mit einer Vielzahl von Neuerungen in die neue Saison. Die weitere Modernisierung des Flugzeugparks, erfolgreiche Segelflüge über 600 Kilometer und viele neue Mitglieder sind nur einige Höhepunkte zum Beginn der neuen Flugsaison.

Erfolge in der
Ausbildung zu
verzeichnen

Die Modernisierung des Vereins begann vor etwas über einem Jahr durch die neue Vorstandschaft. Diese Maßnahmen, zusammen mit fliegerischen Erfolgen im Streckensegelflug und der Segelflugausbildung, haben zu einer erfreulichen Weiterentwicklung des Vereins geführt. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der Mitgliederzahl, die erstmals seit der Pandemie wieder zunimmt.

Ein bedeutender Schritt zur Modernisierung des Flugzeugparks war der kürzliche Erwerb einer gebrauchten LS4, die die fast 50 Jahre alte, aber bewährte LS3 ersetzt. Die LS4 ist eines der meistgebauten Segelflugzeuge und bekannt für ihre exzellenten Flugeigenschaften und ihre Zuverlässigkeit. Sie bietet ein breites Einsatzspektrum, das von der Schulung neuer Piloten bis hin zum Leistungssegelflug reicht.

„Die Anschaffung der LS4 ist ein bedeutender Fortschritt für unseren Verein. Sie bietet nicht nur modernere Technik und bessere Flugleistungen, sondern auch sehr harmonische Flugeigenschaften. Dadurch ist sie ideal für Anfänger, die ihre ersten Flugstunden absolvieren, ebenso wie für erfahrene Piloten, die lange Streckenflüge meistern möchten“, erklärt der Vorsitzende Florian Seidl. Ein Höhepunkt dieses Frühjahrs war der erste Soloflug des Flugschülers Jonas Gunz. Nach intensiver Vorbereitung und knapp 50 Starts mit den ehrenamtlichen Fluglehrern absolvierte er erfolgreich seine ersten Alleinflüge in einer ASK 21. „Der erste Alleinflug war ein sehr besonderes Erlebnis für mich. Es war ein unvergesslicher Moment, als ich nach meiner Landung die Cockpithaube öffnete und mir die Piloten des Vereins zu meinem ersten Alleinflug gratulierten. Dank der Unterstützung und der fundierten Ausbildung, die ich hier beim Fliegerclub Condor erhalten habe, bestand ich meine Feuertaufe ohne Probleme“, berichtete der Flugschüler freudestrahlend nach seinem erfolgreichen Flug. Auch in Sachen Streckenflug feierten die Piloten des Fliegerclubs Condor bereits einige erste Streckenflüge mit Distanzen von bis zu 600 Kilometern. Die Routen führten sie unter anderem zum Oberalbpass, durch das Donautal und entlang der östlichen Alpen. Diese Flüge zeugen von der hohen fliegerischen Kompetenz der Vereinsmitglieder und der Leistungsfähigkeit der Flugzeuge. „Unsere Piloten haben in diesem Frühjahr bereits tolle Flüge gezeigt. Die Streckenflüge sind nicht nur ein Beweis für ihre Fähigkeiten, sondern auch für den Teamgeist und die Begeisterung, die in unserem Verein herrschen“, so Florian Seidl weiter.

Neue Flugschüler
und erfahrene Piloten
sind beigetreten

Besonders erfreulich sei, dass der Fliegerclub Condor erstmals seit Beginn der Pandemie wieder einen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnet. Neben etlichen neuen Flugschülern haben sich dem Verein auch einige erfahrene Piloten angeschlossen. Dies ist auf das gestiegene Interesse am Segelflugsport, die hervorragende Vereinsarbeit und die gute Infrastruktur zurückzuführen, die bei gutem Segelflugwetter auch Flugbetrieb unter der Woche fördert. „Es ist großartig zu sehen, dass unser Verein wieder wächst. Die neuen Mitglieder bringen frischen Wind und neue Perspektiven mit, was uns als Gemeinschaft stärkt und bereichert“, betont Seidl.

Der Fliegerclub Condor in Antersberg kann mit diesen Neuerungen sehr zuversichtlich auf die kommende Saison blicken. Mit der neuen LS4, den ambitionierten Piloten und dem Mitgliederzuwachs ist der Verein bestens gerüstet für eine erfolgreiche und aufregende Zeit.

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