Bad Aibling – Im Rahmen ihres 50-jährigen Jubiläums hatte die „höhere Lehranstalt“, das Gymnasium Bad Aibling, erstmals zu einem Treffen der „Ehemaligen“ eingeladen. Rund 850 frühere Schüler und Lehrkräfte hatten sich vorab angemeldet – und rund 1000 kamen. Oberstudiendirektor Michael Beer hieß die Gäste, darunter auch Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier, in der randvollen Schul-Aula willkommen.
„In der Blüte
ihrer Jahre“
„Das Geburtstagkind Gymnasium feierte seinen 50. Geburtstag und ihr seid die Geburtstagsgäste“, betonte er und führte weiter aus: „Bei einem Menschen sinkt mit 50 Jahren die Leistung und der Blutdruck steigt. Diese Schule aber ist in der Blüte ihrer Jahre.“ An die Gäste gewandt sagte der Schulleiter: „Sie waren irgendwo Teil dieser Geschichte. Sie sind integrale Bestandteile, gleich ob diese sehr gut oder gut waren.“
Erinnerungen
ausgetauscht
Anschließend wurden natürlich und mit großem Ratschfaktor ausgiebig Erinnerungen an die gymnasiale Schulzeit in der Kurstadt ausgetauscht. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit zu einem Bummel durch ihre einstigen Schul- und Klassenräume und besuchten unter anderem die Fachräume für Chemie, Physik oder Kunst. In einem der Musikräume spielte Jonas Braukmann auf dem Klavier für die Gäste eigene Improvisationen.
Ausstellung
in der Aula
Großen Zulauf hatte auch das Lehrerzimmer des Gymnasiums Bad Aibling. Für zusätzliche Illustrationen sorgten in der Aula eine Bilderausstellung, eine umfangreiche Dokumentation über die Geschichte der Schule sowie Fotos aller bisherigen Abiturjahrgänge. Eine abschließende Führung durch das Schulgebäude durch den Schulleiter rundete den „Ehemaligen-Tag“ ab, zu dem Gäste unter anderem extra aus Baden-Württemberg angereist waren.
Das Fazit von Michael Beer fiel ausgesprochen positiv aus: „Im Vorfeld waren wir sehr besorgt, ob die Planung klappt. Aber durch das unglaubliche Team aus Schülern und Lehrkräften wurde es ein Wahnsinnstag, unsere Erwartungen wurden weit übertroffen.“
Elternbeirat
versorgt die Gäste
Nicht unerwähnt bleiben darf, dass sich der Elternbeirat mit einer breitgefächerten kulinarischen Palette aufs Beste um das leibliche Wohl der Besucher kümmerte.