Paradies für Fans des amerikanischen Lifestyles

von Redaktion

„Moor meets America“ zieht erneut Tausende Gäste an – Fortbestand der Reihe aber ungewiss

Kolbermoor – 10000 Quadratmeter Fest- und Party-Meile, Hunderte US-Cars, US-Oldies und Bikes, 18 Stunden „California-Dream-Feeling“, blitzende Chromteile, aufpolierte Auto- und Motorrad-Lacke, dumpfes Acht-Zylinder-Big-Block-Motor-Blubbern, mehrere Tausend bestens gelaunte Gäste aus nah und fern: Das Firmengelände an der Stettner Straße in Kolbermoor wurde jetzt bei „Moor meets America“ wieder einmal mehr zum Hotspot für Fans und Liebhaber von US-Boliden, US-Bikes und dem „Amerika-Dream-Lifestyle“.

30-köpfiges
Helferteam

Bereits zum achten Mal koordinierte und organisierte Franz Stettner mit seinem 30-köpfigen Helferteam, vielen Ehrenamtlichen und seinem Ordnerdienst das US-Car- und Biker-Treffen „Moor meets America. Das überregionale „Lifestyle-Festival auf Rädern“ bot an den beiden Tagen Samstag, 22. Juni, und Sonntag, 23. Juni, wieder einmal ein Feuerwerk an verschiedenen Highlights.

Facettenreiches
Bühnenprogramm

Zum Bühnenprogramm gehörten unterschiedliche Auftritte von Bands und Künstlern. Ein optischer und akustischer Höhepunkt war unter anderem am Sonntag, 23. Juni, der Auftritt der schottischen Dudelsack-Spieler „Einar Borgas Claymore Pipes & Drums“ in traditionellen Uniformen. Auf der „Stettner-Main-Street“ reihten sich im passenden Ambiente Verkaufsstände, Food-Trucks sowie Cocktail- und Drink-Bars aneinander, reges Gäste- und Besuchertreiben eingeschlossen.

Ein Blickfang war unter anderem ein aufklappbarer US-Show-Food-Truck samt XXL-Bar und ausfahrbarer Bühne. Die mit viel Liebe zum Detail restaurierten, gepflegten und aufpolierten US-Boliden und -Oldies aus dem süddeutschen und benachbarten österreichischen Raum ließen die Adrenalinwerte ihrer Fans ins Unermessliche schnellen. Dazu gehörten unter anderem Modelle von Pontiac, Ford, Dodge oder auch Oldsmobile.

Schwarz-weißes
Dreiergespann

Neu war in diesem Jahr, dass die wertvollsten Fahrzeuge unter dem Slogan „nur gugg’n und staunen, nicht anfassen“ in einer „Classic Hall“ zu bestaunen waren. Als wahre „Sports-Kanone“ entpuppte sich hier ein knallroter 66er Chevrolet mit einem 6,6-Liter-Motor samt imposanten 770 PS mit einem Wert im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich. Für Aufsehen sorgte auch ein schwarz-weißes Dreiergespann mit dem Bruckmühler „Strafgefangenen“ Benno Singer, seinem 1929 Ford A Hot Rod, 5 Liter V8 Chevy Motor, und seiner Harley Davidson 1340 mit Shovelmotor im Starrahmen auf seinem Eigenbau-Hänger.

Auch wurde beim achten „Moor meets America“ der karitative Gedanke wieder aktiv gelebt. So kommen die freiwilligen Eintrittsspenden der Diakoniearbeit zugute. Darüber hinaus gab die Charity-Band „Angel 206“ einen Benefizauftritt zugunsten der Aschauer Kinderklinik.

„Ansteigende
Bürokratie“

Doch diese überregionale Erfolgsstory wird zumindest ein vorläufiges Ende haben. Wegen des großen Besucherzuspruchs, der damit verbundenen „immens ansteigenden Bürokratie“, dem „immer Mehr an behördlichen Auflagen“, als auch den steigenden Veranstaltungskosten wird das Organisationsteam um den 32-jährigen Kolbermoorer Stettner nach eigenen Aussagen jetzt erst einmal eine Verschnaufpause „zum Sammeln“ und „Neuorientieren“ einlegen. „Wir werden sehen, was dann kommt, ob und wie es weitergeht“, so der Vollblut-Veranstalter, der seine innige Leidenschaft zu den US-Cars und -Bikes bei jedem Wort spüren lässt.

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