Bad Feilnbach – „Einfach herrlich und imposant“, schwärmten aktive Böllerschützen sowie einige Zuschauer mit respektvollen Abstand am Schluss eines kräftigen gemeinsamen Saluts in Lengendorf bei Kematen. Anlass war das Gauböllertreffen des Schützengaus Rosenheim, welches der Krieger- und Veteranenverein Kematen-Dettendorf heuer ausrichtete.
Stelldichein an
der Steggä-Schupf
Treffpunkt war die „Steggä-Schupf“ am Anwesen der Familie Engelsberger, wo sich am Abend zuvor zahlreiche Feierlustige und Tanzhungrige beim traditionellen Grama-Schupfnfest zu den Klängen des „Oberland-Express“ angenehme Stunden gönnten.
110 aktive Böllerschützen aus elf Vereinen bezeugten bei dem Treffen dann dem Ausrichter ihre Kameradschaftliche Verbundenheit. Zufrieden blickten Anton Millauer, Vorsitzender des gastgebenden Veteranen- und Kriegervereins, sowie Gauschützenmeister Gerhard Nevihosteny, sein Stellvertreter und Böllerreferent Christian Lack und Gau-Schriftführerin Sigrid Liegl auf die herrliche Kulisse mit zahlreichen Besuchern, die sich von einem hervorragend eingespielten Küchen- und Bedienungsteam mit Speis und Trank verwöhnen ließen. Dazu spielte die Trachtenkapelle Dettendorf.
Glanz- und vor allem geräuschvoller Höhepunkt war das Platzschießen auf einer leichten Anhöhe zwischen Lengendorf und Oberlengendorf. Sorgfältig in einem streng definierten Sicherheitsabstand zum Nachbarn postierten sich die Schützen mit ihrer langen praktischen Erfahrung im Umgang mit ihren Sportgeräten.
Ausgestattet mit Gehörschutz warteten sie gespannt auf die Kommandos und Zeichen vom Kemater Schießmeister Sepp Impler für Gruppen-, Einzel- und Reihensalute. Das Kommando für den einstimmigen Schlusssalut erteilte Gauschützenmeister Gerhard Nevihosteny persönlich.
Entsprechend beeindruckend entwickelten sich Geräuschkulisse und Pulverdampfwolken, teilweise auch mit Rauchkringeln über dem Schießplatz. Lohn fürs saubere Schießen waren reichlich Applaus der Zuschauer sowie das verdiente Dankeschön des Veranstalters.