Dem Gewitter und Regen zu Trotz war das Stadlfest des Trachtenvereins Almarausch ein voller Erfolg. An allen drei Tagen strömten die Besucher nach Stetten in den Lipp’n-Stadl. Bereits das Weinfest am Freitag war bestens besucht, die Stimmung großartig. Kein Wunder, denn die „Pilsisaus Musi“ spielte fleißig zum Tanz auf. Trachtenvorstand Andi Neichl konnte an diesem Abend sogar eine Handvoll neuer Vereinsmitglieder gewinnen. Am Samstag war der Stadl wieder voll, obwohl man das Hanslverbrennen aus Sicherheitsgründen wegen der Wettervorhersage absagte – die richtige Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte. Die Emmerings Musi spielte durch den Abend und die Kinder-, Jugend- und Aktivgruppen der Trachtler zeigten ihr Können und forderten reichlich Applaus der Besucher. Ein Höhepunkt war die Verleihung des Ehrenzeichens der bayerischen Trachtenjugend für drei Trachtler (siehe separater Bericht). Zum Ausklang spielten am Montag die „Raffemoser Musikanten“ auf, dazu gab es Kesselfleisch. Der Stadl war noch einmal richtig voll. Zur Unterhaltung zeigten die Aktiven den Holzhacker und den Ostermünchner Tanz. So blieb Vorstand Andi Neichl am Ende der drei Tage nur noch übrig, sich bei allen zu bedanken, die sich Zeit für den Aufbau nahmen und den Verein mit Maschinen, Muskelkraft und Ideen unterstützten. Aber auch die Senioren darf man nicht vergessen, denn sie bauten am Dienstag den ganzen Tag alles wieder ab.Foto Niedermaier / TEXT Stache