Graffiti-Projekt mit Sprayer-Legende

von Redaktion

Eine triste, graue Betonwand zum bunten Hingucker machen: Dieses Projekt haben sich Schüler der Mittelschule Feldkirchen-Westerham zur Aufgabe gemacht. Unterstützung bekamen sie dafür von prominenter Seite aus der Szene.

Feldkirchen-Westerham – Der in München lebende Künstler Mathias „Loomit“ Köhler leitete ein zweitägiges Projekt zur kreativen Gestaltung einer Wand im östlichen Areal des Pausenhofs der Mittelschule Feldkirchen-Westerham. Vergangene Woche entstand dort in Zusammenarbeit mit den Schülern ein 15 Meter langes Kunstwerk.

Projekt im
Fach Kunst

„Ich hätte nie gedacht, dass wir das so cool hinbekommen!“, freut sich Christina Kapfhammer, die die neunte Klasse des M-Zuges an der Mittelschule Feldkirchen-Westerham besucht. Sie arbeitete gemeinsam mit 17 Mittelschülern im Projekt des Unterrichtsfaches Kunst zur Gestaltung einer vorher grauen Betonwand im östlichen Areal des Pausenhofs.

Angeleitet wurde die Schülergruppe von Mathias Köhler, besser bekannt unter seinem Sprayer-Pseudonym „Loomit“. „Es war schön, zu sehen, wie interessiert und motiviert die Feldkirchner Schülerinnen und Schüler an ihren Werken gearbeitet haben“, sagt er. Begleitet und initiiert wurde das Projekt von Konrektor Ralf Kassirra, der die Sprayer-Legende über ein Festival des Münchner Vereins für Urbane Kunst kennengelernt hatte.

Eine Bereicherung
für die Schüler

„Es ist eine große Bereicherung für die Schüler der Projektgruppe und auch für mich persönlich, mit einem der besten und berühmtesten Künstler auf diesem Gebiet zusammenarbeiten zu können. So gelingt es uns vielseitig, Talente zu fördern und auch engagiertes Arbeiten zu belohnen“, freute sich Kassirra. Die Projektgruppe setzte sich aus Schülern zusammen, deren besondere Fähigkeiten im Bereich des Zeichnens den Kunstlehrkräften vorab aufgefallen waren. Die ausgewählten Talente planten zunächst in detaillierten Zeichnungen ihre Werke, die dann mit Sprayfarben auf die vorher präparierte Wand übertragen wurden.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Schulverband der Mittelschule. Der Elternbeirat und Fachlehrerin Maria Jost-Simbeck versorgten die Arbeitsgruppe kulinarisch. „So bleibt ein Teil von mir an diesem Ort, wenn in zwei Wochen meine Zeit als Schülerin hier zu Ende gehen wird“, ist sich Schülersprecherin Ronja Nadler sicher, die an der Gestaltung der Mauer mitwirkte.

Artikel 1 von 11