Feldkirchen-Westerham – Johanna Schwindt wurde im Januar 1935 als mittlere von drei Marchfelder-Töchter beim „Garner“ in Feldolling geboren. Jetzt, 89 Jahre später, ist sie in ihrem Heimatdorf gestorben. „Friedlich im Kreis ihrer großen Familie, so, wie sie sich das immer gewünscht hat“, sagten ihre Töchter. Schon mit 19 Jahren hat die gelernte Kauffrau in München den Organisten Johann Schwindt kennen- und lieben gelernt. Nach der Hochzeit wurde die Familie schnell größer: Innerhalb von nur sechs Jahren kamen Johanna, Hans, Gabriele, Brigitte und Anton auf die Welt. Vier Jahre später konnten sich die Schwindts in Feldolling ein eigenes Haus bauen.
Zusammen mit ihrem 2011 verstorbenen Ehemann Hans war die zuverlässige und engagierte Chorsängerin bei der Gründung und beim Aufbau der Musikschule Feldkirchen-Westerham mit dabei. Mittelpunkt aber war die Familie, zu der jetzt auch 15 Enkel- und zwölf Urenkelkinder gehören. Pastoral-Referentin Monika Langer dankte bei der Trauerfeier den Angehörigen dafür, dass sie den Wunsch von Johanna Schwindt, daheim betreut zu werden und friedlich sterben zu dürfen, ermöglicht haben. me