Bad Aibling – Die Neueröffnung der St.-Georg-Grund- und Mittelschule Bad Aibling wurde jetzt mit einem großen Festakt begangen (wir berichteten). Der Bau, der die Stadt und den Freistaat fast 60 Millionen Euro gekostet hat, wurde auch durch die Schulfamilie der St.-Georg-Schule begeistert gefeiert: „Endlich ist wieder genug Raum für Unterrichten, Lernen und Leben“, so die Meinung vieler Gäste.
Ziel: Hohe
Bildungsqualität
Auch aus pädagogischer Sicht hat sich durch die neuen architektonischen Möglichkeiten vieles verändert, wie Schulleiterin Kathrin Baumeister betonte: „Einer unserer Schwerpunkte ist die Etablierung des an unsere Bedarfe angepassten ,Münchner Lernhauskonzepts‘. Ziel dieses Konzepts ist es, eine hohe Bildungsqualität zu schaffen und Chancengerechtigkeit für alle zu ermöglichen.“
Das neue Schulhaus bietet nun Lern- und Lebensraum für über 500 Schüler, eine zur Dreizügigkeit aufwachsende Grundschule, drei jahrgangsstufenübergreifende Deutschklassen und Regelklassen im Bereich der Mittelschule, die zum qualifizierenden Abschluss der Mittelschule führen. Zudem kann über Vorbereitungsklassen der mittlere Schulabschluss erworben werden. Mit Mittagsbetreuung sowie offener und gebundener Ganztagsschule wird ein ganztägiges Betreuungsangebot für die Kinder und Jugendlichen geschaffen, zudem wird ein landkreisweites Beratungszentrum eingerichtet.
Stellvertreterin Anabel Metz betonte die Notwendigkeit des Wandels von einer „belehrenden Schule zur lernenden Schule, die Handlungsoptionen bietet statt Auswendiglernen zu verlangen“. Der Schlüssel zur Lebenstauglichkeit sei nun zu lernen, die richtigen Fragen zu stellen, um die Welt zu verstehen.
Auch ein Blick in die Zukunft wurde gewährt: Die gesamte Schulfamilie der St.-Georg-Schule macht sich auf den Weg, „nachhaltige Schule“ zu werden. Im Fokus stehen dabei die 17 Ziele zu nachhaltiger Bildung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Besonders wichtig ist allen Beteiligten dabei für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit einzustehen, was in kleinen und großen Projekten geübt werden soll. So engagieren sich die Schüler zum Beispiel im Kirchencafé der Gemeinde, die Vorbereitungsklasse 1 ist im Kontakt mit einer Schule in Costa Rica mit dem Ziel einer Schulpartnerschaft, um auf Augenhöhe voneinander zu lernen.