Aufwertung des Rückhaltebeckens als Meilenstein für den regionalen Hochwasserschutz in Feldkirchen-Westerham

von Redaktion

Weiterer Meilenstein für den regionalen Hochwasserschutz in Feldkirchen: Das Rückhaltebecken im Nordosten von Feldkirchen ist aufgewertet worden. Mit dem Bau einer etwa 600 Meter langen Betonwand konnte das Fassungsvolumen der Fläche zwischen dem Pfarrer-Huber-Ring und der Glonner Straße von 16500 auf jetzt knapp 90000 Kubikmeter erhöht werden. Jetzt fehlt nur die Steuerung am Streichwehr „Am Saum“, dann kann im Bedarfsfall das Regen-und Oberflächen-Wasser der gesamten Fläche in der „Leiten“ kontrolliert „zwischengelagert“ werden. Hintergrund auch dieses Beckens ist, dass bei Starkregen das Wasser zeitlich zurückgehalten werden kann. Anders ausgedrückt: In den sogenannten Feldkirchner Bach soll nur so viel Regenwasser eingeleitet werden, wie dieser auf seinem weiteren Weg durch Feldkirchen und dann in Richtung Feldolling aufnehmen kann. Wenn für diesen Rückstau mit Kosten von mehr als einer Million Euro der Arbeitstitel „Becken 6“ gewählt wurde, dann hat das einen einfachen Grund. Weiter nordwärts, fast bis nach Buchberg, sind bereits mehrere Rückhaltebecken nach dem sogenannten Kaskadenspeichersystem angelegt und großflächige Retentionsflächen ausgewiesen worden. Das jetzt aufgewertete Rückhaltebecken wurde im Jahr 2006 angelegt. Fotos / Text Merk

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