Bad Aibling – Die Blühwiese, die die Bad Aiblinger Kolpingsfamilie vor dem Paulusheim entlang der Ellmosener Straße errichten will, nimmt allmählich Formen an. Jetzt gibt es einen Zeitplan für die Realisierung der Maßnahme.
Es war ein Treffen mit konkreten Ergebnissen, als sich kürzlich Vorstandsmitglieder des Vereins mit Christian Hilz, der beim Aiblinger Bauhof für die Blühflächen zuständig ist, vor Ort über das Projekt austauschten. Dem fachlichen Rat von Hilz folgend, kam man überein, auf dem Areal vor dem Pfarrheim insgesamt drei Frässtreifen anzulegen, die naturbelassen bleiben. Noch im Herbst erfolgt der Startschuss für die Maßnahme. Dann wird der erste Frässtreifen gezogen, die beiden anderen folgen laut Hilz im Frühjahr. Sobald die Voraussetzungen bei der Bodenbeschaffenheit für eine Blühwiese gegeben sind, soll gesät werden.
Besonders erfreut ist man bei der Kolpingsfamilie über die Unterstützung, die die Stadt ihr angeboten hat. Der Bauhof verfügt nicht nur über das erforderliche technische Gerät, er stellt auch das Saatgut kostenlos zur Verfügung. Die Pflege der Fläche übernimmt dann der Verein. Dessen Vorstoß hatte Bürgermeister Stephan Schlier kürzlich als eine „großartige Idee“ gelobt. Eine Hinweistafel mit wichtigen Informationen soll künftig über die Bedeutung einer naturbelassenen Wiese für den Artenschutz aufklären, auch ein Insektenhotel wird auf der Fläche errichtet.
„Da schaffen wir gemeinsam ganz sicher etwas Schönes“, zeigte sich Hilz überzeugt. Kolpingvorsitzender Franz Besel hob hervor, wie wichtig es sei, die Stadt mit im Boot zu wissen.
„Das ist für uns eine besonders wertvolle Hilfe, die wir sehr zu schätzen wissen“, sagte er.Norbert Kotter