Bad Aibling – Kürzlich besuchte eine Delegation des Heidelberger Gemeinderates das „B&O Bau ForschungsQuartier“. Ziel der Exkursion war es, Einblicke in die neuesten Entwicklungen und Innovationen im Bereich des nachhaltigen Bauens zu gewinnen.
„Wir sind stolz darauf, dass unser Forschungs-Quartier ein Magnet für kommunale Entscheider ist, wenn sie sich über nachhaltige Quartiers-Entwicklungen informieren möchten. Jeder kann sich bei uns live anschauen, wie ökologisches, kostengünstiges und schnelles Bauen funktionieren kann“, erklärt Dr. Ernst Böhm, Gründungsgesellschafter der B&O-Gruppe.
Reallabor für nachhaltiges Bauen
Das „B&O Bau ForschungsQuartier“ ist ein Reallabor für nachhaltiges Bauen und Leben, das durch innovative Ansätze, ein nachhaltiges Quartiers-Konzept und erstklassige Bauqualität überzeugt.
Die Exkursion begann mit einem Besuch in München, bevor die Delegation das „B&O Bau Forschungs-Quartier“ in Bad Aibling erreichte. Hier erhielten die Teilnehmenden umfassende Einblicke in die aktuellen Projekte und langfristigen Ziele des Quartiers.
Der Samstag stand im Zeichen intensiver Vorträge und Diskussionen. Referenten der Landeshauptstadt München, der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und der Technischen Universität München beleuchteten Themen wie Energie- und CO2-Bilanzen von Gebäuden sowie die Systematik nachhaltiger Bauweisen. Das „B&O Bau Forschungs-Quartier“ demonstriert dabei, wie Kreislaufwirtschaft im urbanen Raum realisiert werden kann.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Heidelberger Delegation von der Innovationskraft des Forschungs-Quartiers, insbesondere im Bereich modularer Holzhybrid-Bauweisen. „B&O Bau“ entwickelt zusammen mit der Wohnungswirtschaft kreative, architektonisch ansprechende und pragmatische Lösungen für bezahlbare Wohnungen, die auch zügig realisiert werden können.
Der Heidelberger Gemeinderat überzeugte sich beispielsweise, wie man umweltverträgliche Parkhäuser bauen kann, indem man die ressourcenintensiven Tiefgaragen aus Beton durch eine klimapositive Holzbauweise ersetzt. So kann „B&O Bau“ das erste klimafreundliche Holz-Parkdeck für das „B&O Bau Forschungs-Quartier“ in Bad Aibling vorweisen. Das lichtdurchflutete Holz-Parkdeck bietet Platz für gut 100 Autos. Die modulare Bauweise erlaubt eine Erweiterung, einen Rückbau sowie eine Umnutzung. Dahinter steht der Gedanke, wandelbare Strukturen mit nutzungsneutralen Grundrissen zu schaffen.
Klimagerecht
in hoher Qualität
Jürgen Odszuck, Bürgermeister der Stadt Heidelberg, resümierte: „Ich nehme von dem Besuch unheimlich viel mit. Das konsequent einfache und dabei nachhaltige sowie klimagerechte Bauen in hoher gestalterischer Qualität zeigt am Beispiel der Forschungshäuser und weiterer Gebäude auf dem Quartier, dass auch mit wenig technischer Ausstattung und geringem Materialeinsatz eine gute Lebensqualität erreicht werden kann. Besonders beeindruckend finde ich zu sehen, wie die Zusammenarbeit aus Bau- und Umweltaspekten in Einklang gebracht werden und zu attraktiven Lösungen führen.“
Das „B&O Bau ForschungsQuartier“ ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie nachhaltige Bauweisen und umweltfreundliche Technologien in der Praxis funktionieren können.