Heufeld – Endlich wieder „freie Fahrt“ durch Heufeld: Nach über zweijähriger Leidenszeit für die Anlieger und für die Betroffenen, die die Umgehung nehmen mussten, ist der Ausbau der Bruckmühler Straße abgeschlossen. Bei einem kleinen Festakt durchschnitt unter anderem Bürgermeister Richard Richter das symbolische Band der Wiedereröffnung.
Arbeiten pünktlich fertiggestellt
„Mein Dank gilt allen Handwerkern für die engagierte und pünktliche Ausführung und auch allen anderen, die dafür Sorge getragen haben“, betonte der Rathauschef und fügte hinzu: „Als Zeichen der Dankbarkeit, dass alles von A bis Z wie am Schnürchen geklappt hat, lade ich zu einer Brotzeit ein.“
Im März 2022 begann der in zwei Bauabschnitten, auf einer Gesamtlänge von etwa 1,3 Kilometer durchgeführte Ausbau der Bruckmühler Straße. Der erste Teilbereich umfasste die Strecke vom Kreisel an der Weihenlindener Straße bis zur Fußgängerampel auf Höhe der Justus-von-Liebig-Schule. Der zweite Bauabschnitt erstreckte sich vom Ausbauende des ersten Abschnitts bis zum Kreuzungsbereich Fraunhofer Straße Pfarrer-Loidl-Straße/Justus-von-Liebig-Straße.
Die Ausbaubreite der Fahrbahn beträgt sechs Meter und die der Gehwege beidseits je zwei Meter. Die Fahrbahn wurde mit einem 20 Zentimeter dicken Asphaltbelag und die Gehwege mit Betonpflaster versehen. Die Ausführung sämtlicher Übergänge und Haltestellen erfolgte barrierefrei – dies ist unter anderem Voraussetzung für die Förderung nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG). Im Zuge der Baumaßnahme wurden zudem die Wasserleitung und Straßenbeleuchtung erneuert. Außerdem wurden Gasleitungen sowie Kabel für die neue Straßenbeleuchtung und Leerrohre für den späteren Breitbandausbau neu verlegt und der Schmutzwasserkanal saniert. Mit der Planung des gesamten Projektes war das Rosenheimer Ingenieurbüro „Roplan“ betraut. Die Ausführung der Bauarbeiten übernahmen die „Pfeiffer Baugesellschaft mbH Rosenheim“ (BA 1) und die „Hans Holzner Baugesellschaft mbH“ (BA 2), beide ebenfalls aus Rosenheim.
Gesamtkosten von
4,5 Millionen Euro
„Die Gesamtkosten einschließlich Baunebenkosten wie Grunderwerb, Bodengutachten, Ingenieurhonorar und Entsorgungskosten von belasteten Böden betragen 4,5 Millionen Euro, der Kostenrahmen wurde damit eingehalten“, erklärte Ruth Url vom gemeindlichen Bauamt. Aus dem Säckel des Freistaats Bayern erhält die Marktgemeinde eine Förderung in Höhe von 1,46 Millionen Euro.