Bad Aibling – Er ist zwar in Kolbermoor geboren, gilt aber als „waschechter“ und bekannter Aiblinger: Helmut Waldner feierte jüngst seinen 80. Geburtstag. Er besuchte in der Kurstadt die Luitpold-Schule und erlernte danach bei der Schlosserei Kessler den Beruf des Maschinenschlossers. Von 1965 bis 1968 arbeitete er als Zivilangestellter in den Werkstätten der damaligen US-Station in Mietraching und wechselte anschließend in den Justizdienst beim Amtsgericht Bad Aibling. Dort war er bis zu seiner Pensionierung tätig, zuletzt im Rang eines Ersten Justizhauptwachtmeisters.
Liebe zur Heimat
seiner Eltern
1965 heiratete er seine Frau Christl, die 2001 im Alter von nur 55 Jahren verstarb. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, drei Enkel und zehn Urenkel hervor. Der Jubilar war früher oft mit dem Fahrrad unterwegs und beschäftigte sich mit der Hasenzucht. Eine besondere Liebe verbindet ihn mit Südtirol, der Heimat seiner Eltern.
Er engagierte sich außerdem im Aiblinger Vereinsleben, unter anderem als Vorsitzender beim Trachtenverein „Oberlandler“ und beim „FC Lüftenwirt“. Er gehört ferner der Aiblinger Feuerwehr, der Kolpingsfamilie und der Veteranen-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft an.
Geradezu legendär sind auch die von ihm organisierten Vereinsausflüge, unter anderem auch mit dem
Theater Aibling. Helmut Waldner fungierte früher auch als Hüttenwart in der Florianshütte in Bad Feilnbach, die von den Rosenheimer Pfadfindern genutzt wurde. Des Weiteren versah er in den 1960er Jahren das Mesneramt in der Sebastiani-Kirche, bei deren Förderverein er Mitglied ist. Besonderes Interesse zeigte der Jubilar stets für die Kommunalpolitik. Er zog 1992 als Nachrücker für den damals pausierenden Richard Lechner als parteifreies Mitglied der SPD-Fraktion in den Stadtrat ein und gehörte dem Gremium bis 2002 an. In seiner zehnjährigen Amtszeit als Stadtrat wirkte er im Bau- und Rechnungsprüfungsausschuss sowie in den Ausschüssen „Verkehr und Umwelt“ und „Jugendpflege und Familie“ mit. Noch heute ist er über die Bad Aiblinger Kommunalpolitik bestens informiert, nicht nur durch den von ihm seit Jahrzehnten abonnierten „Mangfall-Boten“.
Ministerpräsident
schickt gute Wünsche
Bürgermeister Stephan Schlier gratulierte im Namen der Stadt Bad Aibling mit einem Präsent und wünschte dem Geburtstagskind: „Bleiben Sie gesund.“ Schriftliche Glückwünsche kamen auch vom bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, der unter anderem schrieb: „Das neue Lebensjahr soll Ihnen Glück, Zuversicht und vor allem Gesundheit bringen.“ Eine Glückwunschkarte schickte auch Landrat Otto Lederer. bjn