Neues Bankerl an der Mangfall

von Redaktion

Harald und Kornelia Stepputtis stiften Sitzmöbel nahe des Göttinger Steges

Bruckmühl – In Aschau laden auf dem dortigen „Bankerlweg“ 200 besondere Sitzbänke zum Ausruhen und Entspannen ein. Bruckmühl kann natürlich nicht mit dem Chiemgau-Dorf konkurrieren, aber auch hier sind immer wieder Bankerl-Aktivitäten zu verzeichnen. Um den Zuwachs kümmert sich mit viel Engagement die kommunale Senioren-Beauftragte und „Bankerl-Referentin“ Anneliese Weißbrich.

In der Marktgemeinde wurde jetzt das 15. Bankerl „in Betrieb genommen“. Es steht am südlichen Ufer der Mangfall rund 100 Meter westlich des Göttinger Steges und wurde von Harald und Kornelia Stepputtis gestiftet. „Wir wohnen in Götting, gehen oft an der Mangfall spazieren und setzen uns zwischendurch gerne mal auf einem der dort aufgestellten Bankerl hin“, erklärte Kornelia Stepputtis gegenüber dem Mangfall-Boten und fügte hinzu: „Je mehr Bankerl dort stehen, desto mehr Spaß macht das Spazierengehen“.

Das neue „Allwetter-Sitzmöbel“ ist mit Blickrichtung auf den Fluss aufgestellt und man kann von dort auch bequem zum Schwimmen ins Wasser gehen. Anneliese Weißbrich bedankte sich herzlich bei der Sponsorin und äußerte erfreut: „Das ist ganz toll, dass ich immer wieder offene Ohren für Bankerl-Spenden finde, weitere Spenden sind herzlich willkommen“.

Aufgestellt werden die Bänke durch den gemeindlichen Bauhof, der bei der offiziellen „Inbesitznahme“ von Korbinian Eberhard repräsentiert wurde.

Eigentlich wäre es schon das 16. neu aufgestellte Bankerl, aber die im März 2024 neu aufgestellte Sitzgelegenheit am Höglinger Weiher wurde mutwillig zerstört. „Die gespendete Bank wurde mit dem Beton-Fundament aus der Erde gerissen und vermutlich verbrannt. Vom Holz war auf dem Gelände nichts mehr zu finden. Das Fundament lag in und neben den dortigen Feuerstellen“, berichtete Korbinian Eberhard dem Mangfall-Boten.

Der Markt Bruckmühl habe damals Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei Bad Aibling gestellt. Der Sachwert der Sitzbank beläuft sich ohne Fundament, Arbeiten des Bauhofes sowie ohne Sponsorenschild auf rund 300 Euro. „Die Haushaltsmittel für die Beschaffung von Sitzbänken sind bereits ausgeschöpft, deshalb kann aktuell keine neue Bank beziehungsweise Ersatz angeschafft werden. Als Mahnmal des Vorfalls steht der Tisch nunmehr alleine da“, so der Bauhof-Verantwortliche. bjn

Artikel 1 von 11