Aus ganz Deutschlandzum Volleyball-Spektakel

von Redaktion

20 Teams liefern spannende Spiele bei Mixed-Turnier

Bruckmühl – Ein Freiluft-Volleyball-Spektakel der feinsten Art: Blauer Himmel, tropische Temperaturen, Fairness nonstop, Beachmusik und beste Stimmung – das war die 36. Neuauflage des Bruckmühler Volleyballturniers für Mixed-Mannschaften aus ganz Deutschland. Zu dem Sportspektakel konnte Sparten-Chef Flo Baur 20 Teams aus dem gesamten deutschen Raum begrüßen. Wie beliebt dieses kleine Sportevent ist, beweist die Tatsache, dass „die alten Recken“ aus Bochum, „Tief im Westen“, bereits zum 33. Mal mit von der Partie waren.

Open-Air-Stadionsprecher Udo Zierhut begrüßte launig die „West-Gäste“: „Früher haben wir über Volleyball geredet, in diesem Jahr eher mehr über die Rente.“ 203 Volleyball-Akteure brannten an den beiden Tagen ein großes sportliches Spektakel ab. Der Jüngste war gerade mal 14 Jahre alt, der Senior vermeldete 59 „Lenze“. Kampferprobte Recken mit einer Größe von 1,97 Meter brachten gut 105 Kilogramm auf die Waage, was sie aber nicht von „Bagger-Tiefflügen“ abhielt.

In 81 Spielen wurden 183 Sätze mit 6818 Punkten gespielt. Dabei herrschte rund um das gesamte Sportareal eine entspannte und vor allem freundschaftliche Atmosphäre. Für lockere Stimmung sorgten Beach-Musik und die Sprüche von „Stadionsprecher“ und Turnierdirektor „Udo“.

Am Finalsonntag fanden die viel beklatschten Platzierungsspiele statt. Mit großem „Hallo“ und lautem „Oje“ wurden von den pausierenden Teams und den Zuschauern gelungene oder verschlagene Bälle begleitet. Ein Volleyball-Schmankerl mit packenden Ballwechseln auf beeindruckend hohem spielerischem Niveau boten die Finalisten. Am Ende sicherte sich erstmalig das Team „Kaffeestand mit Schuss“ (eine Spielgemeinschaft Bruckmühl, Grafing und Umgebung-München) die Trophäe. In einem packenden Finale verwiesen sie das Team „Big Cats & Small Rats“ aus Rosenheim auf den Silber-Rang. Bronze ging, wie im vergangenen Jahr, an die „Beranjas“ aus München und Grafing. Auf den undankbaren „4. Blech-Rang“ kamen die Sieger von 2022 und 2023, „Goaßmass & Vertrauen & Liebe“.

Um dem olympischen Gedanken Rechnung zu tragen, erhielten alle Teams bei der Siegerehrung den gleichen Preis.

Sparten-Volleyballchef Flo Baur zog am Ende der packenden Turniertage ein mehr als zufriedenes Fazit. Erfreulich war auch der Umstand, dass sich keiner der Akteure auf dem unebenen Wiesen-Spielgrund eine Verletzung zuzog. Das abschließende Resümee der Teilnehmer fiel positiv aus: „Tolle Organisation, ein Mords-Spaß, wir sehen uns 2025 wieder.“ tn

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