Feldkirchen-Westerham – Der Senioren- und Heimatverein Feldkirchen-Westerham ist mit seinen über 250 Mitgliedern noch voller Energie und dem Alter entsprechend aktiv. Sie machen Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten und feiern bei besonderen Anlässen gemeinsam. Zum Beispiel besichtigten sie das Orgelzentrum im Alten Schloss Valley oder die Wasserversorgung der Stadt München in Thalham-Reissach. Kurzum: Sie unternehmen das Jahr über allerhand.
Das hat sich jüngst beim gemeinsamen Kirchgang und der anschließenden Jahresversammlung in der Vereinsgaststätte des TV Feldkirchen wieder gezeigt. Wilfred Hauffen berichtete über die finanzielle Seite und allgemeine Ereignisse.
Der Verein hat 250 Mitglieder, dieser Bestand hält sich bei jährlich geringen Veränderungen auf gleichem Niveau. Heuer ist spontan Franz Xaver Heinritzi dazugekommen. Er ist auch Mitglied beim Nachbarverein Bruckmühl.
Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ging Vorsitzender Oswald Passauer auf aktuelle Ereignisse ein. So habe sich zum Beispiel gezeigt, dass kürzlich beim Festzug des Trachtenvereins Westerham die Fähnriche einer hohen Belastung ausgesetzt waren. „Das Fest war sehenswert, aber die lange Strecke für unsere Senioren schon anstrengend“, so der Vorstand. Diese Aussage wollte Passauer aber nicht als Kritik verstanden wissen, sondern als Bestätigung schon längerer Überlegungen.
Vielen der Männer, die teils seit mehreren Jahrzehnten dem Verein angehören, wurde für ihre Treue gedankt. Gerhard Schäffler (46 Jahre), Johann Moser, Michael Weber, Franz Weber (alle 30 Jahre), Gerhard Fischer, Karl Lechner und Hans Schaberl (alle 25 Jahre).
Eine Herzenssache ist dem Seniorenverein die „Heimatkundliche Sammlung“ (HKS). Sie wird derzeit von Bernd Wingen geleitet, der dringend nach freiwilligen Mitarbeitern sucht, die ihn in seiner Arbeit unterstützen. „In vielen Bildern und Berichten wird an die über 1200 Jahre alte Vergangenheit von Feldkirchen und Umgebung erinnert“, sagte Wingen. me