Nach drei Jahren wieder volle Bäume

von Redaktion

Obsternte fällt in Bad Feilnbach heuer reichhaltig aus

Nach dem „Jakobsapfel“ holt Christian Seebacher den „Retina“ vom Apfelbaum. Fotos Strim

Bad Feilnbach – Nach drei mageren Jahren gibt es heuer in der Bad Feilnbacher Obstanbauregion wieder Obst in Hülle und Fülle.

Die Obstbauern dürfen wieder auf eine reichliche Ernte hoffen, die dieses Jahr etwas früher als sonst schon begonnen hat, wie Christian Seebacher vom Seebacherhof in Bad Feilnbach bei einer Pflückaktion gegenüber dem Mangfall-Boten erklärte. Der Jakobsapfel, eine der ersten Kernobstsorten, hat bereits seinen Höhepunkt erreicht. In Kürze folgen der „Retina“ und andere delikate Apfelsorten.

Stolz ist Seebacher auf seinen Bestand an Apfelbäumen mit gut 80 verschiedenen Sorten. Eine überaus gute Ernte sei auch bei den Birnen zu erwarten. Nach Jahren witterungsbedingter Zwangspause zeichnet sich ebenso bei den Zwetschgen ein ertragreiches Jahr ab. Im tiefen und dunklen Blau warten die Steinobstfrüchte auf fleißige Pflücker, die in reiner Handarbeit die derzeit schwer tragenden Äste von ihrer Last befreien. Alle Früchte sind generationsübergreifend naturbelassen und ungespritzt.

Ab sofort gibt es sie auch wieder in den Hofläden der Obstbauern und Obstverwerter in den Einzugsbereichen der Obst- und Gartenbauvereine Feilnbach-Wiechs-Litzldorf sowie Au-Dettendorf zu kaufen.

Allerdings, so die Aussagen von Christian Seebacher und seiner Frau Agnes, hänge der erhoffte Ernteerfolg auch vom Verlauf der Witterung in den verbleibenden Wochen und Monaten ab. Als letzte Apfelsorte wird im Herbst der „Boskop“ geerntet. Denn bei jedem Obstbauern und Gartenfreund gilt bis zu den Vorboten des Winters der Spruch: „Die Ernte gehört dir erst, wenn sie im Korb liegt, bis dahin regieren Gottes Hände mit!“ pes

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