Feuerwehren „tun mehr als ihre Pflicht“

von Redaktion

Die Freiwillige Feuerwehr Au erlebt zum 150. Wiegenfest stimmungsvollen Festsonntag

Au – Den Grußworten von Bad Feilnbachs Bürgermeister und Schirmherrn Max Singer zufolge „gibt es Menschen in gut funktionierenden Gemeinschaften, die tun mehr als nur ihre Pflicht!“.

Dazu gehört die Freiwillige Feuerwehr Au, deren 150. Wiegenfest mit gelungenem Festsonntag in den sorgfältig geführten Annalen einen festen Platz finden wird. Sogar der Himmel lohnte die sorgfältigen Planungen und Mühen in der Vorbereitungsphase mit einem sonnigen, wenn auch schwülwarmen Festtag.

Zufriedenheit
bei den Mitgliedern

Zufriedenheit herrschte bei den Mitgliedern der Jubiläumsfeuerwehr, insbesondere beim Vorsitzenden Martin Riedl, seinem Stellvertreter Andreas Kreuzmeir einschließlich Festausschuss sowie den beiden Kommandanten Marinus Astner und Sepp Antretter. Ein unvergesslicher Tag wurde es für Fahnenmutter Gretl Reisberger, Fahnenbraut Petra Obermüller, Ehrenkommandant Franz Rieder, Ehrenmitglieder, Altbürgermeister Hans Hofer sowie für die führenden Vertreter der Kreisbrandinspektion.

Für eine gigantische Kulisse im proppenvollen Festzelt, beim Kirchen- und Festzug sorgten in typischem Dunkelblau uniformierte Floriansjünger aus 14 Freiwilligen Feuerwehren. Dazu gehörten die stattlichen Abordnungen der beiden Patenvereine FFW Feldolling und FFW Dettendorf. Ihre kameradschaftliche Verbundenheit bekundeten die gemeindlichen Feuerwehren Bad Feilnbach und Litzldorf. Örtliche Auer Traditionsvereine, wie der GTEV „Immergrün“ Au, die Hubertusschützen, die Veteranen und Reservisten, die Auer Burschen und im Frühjahr frisch gegründet, die „Auer Dirndl“, bereicherten das bunte Bild auf der Reisbergerwiese vorm Feldaltar und während der prachtvollen Marschformationen durchs Dorf. Die Musikkapelle Bad Feilnbach, die beiden Trachtenkapellen Dettendorf und Litzldorf sowie die „Auer Musi“ als klangvoller Festbegleiter und Gestalter des Festgottesdienstes lieferten den passenden Takt.

Eine Augenweide, insbesondere beim Festzug, waren historische Geräte mit dazugehörenden Uniformen und hochglänzenden Helmen.

Mitgebracht hatte die Feuerwehr Hundham eine Handspritze aus dem Jahre 1846. Ihre fahrbare Spritze aus dem Jahre 1907 hatten Mitglieder vom Patenverein Dettendorf an einen 16-PS-starken Eicher, Baujahr 1951, mitgebracht. Floriansjünger aus Bad Feilnbach erwiesen entsprechend gekleidet, mit ihrer bis 1967 in Betrieb befindlichen „Paul-Ludwig-Pumpe“ dem Auer Jubilar die Ehre.

Pater John würdigt die Einsatzkräfte

In seiner ansprechenden Predigt würdigte Pater John, Geistlicher der Pfarrei Au, Kematen-Dettendorf die Einsätze der Feuerwehren und ihr „Dasein“ für die Gemeinschaft als besonderes Zeichen an Liebe zu Gott und dem Nächsten. Gottes Willen zu suchen, erfordere Mut und Hingabe in der Erfüllung herausfordernder Aufgaben, verbunden mit Schwierigkeiten und Gefahren. Feuerwehren haben ihre Berufung in der Nachfolge Christi und geben Zeugnis für ihren Mut, Einsatzbereitschaft und Engagement.

Bürgermeister Max Singer bekundete in seiner Rede seinen Stolz gegenüber dem Jubilar und den drei weiteren unverzichtbaren Wehren in seiner Gemeinde. Besonders die Einsätze in Folge von Unwettern und anderen Gefahrenlagen in den vergangenen Monaten haben gezeigt, wie wertvoll hervorragend ausgebildete Einheiten sind.

Dabei sei die Jugendarbeit nicht zu unterschätzen. Mitglieder in der Jugendfeuerwehr sind wichtige Bausteine im sozialen Umfeld von Gemeinschaften.

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