Spannender Feuerwehr-Dreikampf

von Redaktion

Olympisches Flair bei den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr Au

Au – Schon fast olympisch wirkten die Disziplinen bei einem hinreißenden Feuerwehr-Dreikampf, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Au zum Auftakt ihrer Feierlichkeiten anlässlich der Wiederkehr ihrer Gründung vor 150 Jahren aufgerufen hatte. Zumindest sorgten „Athleten“ aus den Teams der Freiwilligen Feuerwehren Litzldorf und Bad Feilnbach, der Jugendfeuerwehr Au, Auer Plattler, Auer Burschen und die vor Kurzem frisch gegründeten Auer Dirndl, Auer Musi, GTEV „Immergrün“ Au-Ausschuss, ASV Au-Tennis und „Mätschl-Bedienungsmädels“ für reichlich Spaß und Spannung. Die herrliche Stimmung bereicherte musikalisch die Blaskapelle „Pro Mill“ sowie Robert Gsinn als wortgewandter und motivierender Moderator.

Einen herrlicheren Einstieg zu ihrem Jubiläumsfest hätten sich Martin Riedl, Vorsitzender der Auer Feuerwehr, sein Stellvertreter Andreas Kreuzmeir, die beiden Kommandanten Marinus Astner und Josef Antretter sowie Festausschuss und die Mitglieder zum stolzen Geburtstag der Auer Feuerwehr kaum wünschen können. Ebenso angetan von einem vergnüglichen Abend im vollen Zelt waren Matthäus Wallner und Gabriel Krüger von der Flötzinger Brauerei, die Bürgermeister und Schirmherr Max Singer zu seiner Premiere beim gelungenen Bieranstich gratulieren durften.

Hauptaugenmerk galt allerdings den sportlichen Mannschaften der zehn teilnehmenden Vereine, die mit völlig überraschenden Aufgaben aus dem Bereich der freiwilligen Feuerwehr konfrontiert wurden. Im Nu beherrschten jedoch auch Laien abseits aktiver Feuerwehrdienste Wettkämpfe wie Saugschlauchkuppeln, einen Tennisball mit einem „Spreizer“ als verbundenes Paar durch einen Parcours zu steuern oder mit einem „B-Schlauch“ Wasser aus einer Mörtelwanne in einen großen Eimer zu transportieren.

Wie bei den Mannschaftskämpfen in Paris standen bei den jeweiligen Disziplinen in Vorrunden Geschicklichkeit und kameradschaftliches Vertrauen im Mittelpunkt. Zeiten dazu ermittelten als Schiedsrichter Rupert Opperer junior, Thomas Salm und Sepp Antretter. Ein siegreiches Weiterkommen vom Viertelfinale bis zum Finale erfolgte im K.o.-System. Den dritten Platz belegte nach dem Beantworten der Fragen zur Auer Feuerwehr und erfolgreichem Stemmen eines wassergefüllten Masskrugs letztendlich die Auer Musi.

Die alles entscheidende Schlussrunde beendete die Mannschaft Freiwillige Feuerwehr Litzldorf vor dem favorisierten „Auer Trachten- Ausschuss“, die beim Wassertransport einen großen Eimer bis zum Überlaufen füllten. Peter Strim

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