Auslaufbauwerk muss noch gebaut werden

von Redaktion

Hochwasserrückhaltebecken soll in zwei Jahren endgültig fertiggestellt sein

Feldkirchen-Westerham – Die endgültige Fertigstellung des Hochwasserrückhaltebeckens Mangfalltal (HWRB) wird noch zwei Jahre dauern. Begründung: Das Auslaufbauwerk muss noch gebaut werden. Das Wichtigste ist aber: Bei einem Starkregen mit Hochwasser aus der Mangfall und der
Leitzach, die bei Westerham in die Mangfall fließt, wäre das HWRB quasi sofort einsatzbereit. Mit anderen Worten, es könnte weit mehr als sechs Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen.

Das gesamte Projekt Hochwasserschutz Mangfalltal soll für Bruckmühl, Bad Aibling, Kolbermoor und Rosenheim die Chancen erhöhen, dass schwere Überschwemmungen mit Sachschäden in zweistelliger Millionenhöhe möglichst vermieden werden können. Durch das jetzt noch anstehende Vorhaben sollen die im HWRB aufgestauten Wassermassen wieder abgebaut werden können und in die Mangfall zurückfließen.

Einfach dargestellt heißt das: Das Wasser aus der überfluteten Mangfall wird in Schwaig bei Feldolling über das Einlassbauwerk in das sechs Millionen Kubikmeter große Becken eingeleitet. Das würde im Ernstfall bedeuten, dass zwischen Feldolling und dem angelegten Staudamm kurz vor Vagen das Land unter Wasser steht.

Der weitere Weg des Wassers sieht vor, dass es aus dem großen Staubecken über das schon fertiggestellte Überlaufbauwerk in das Staubecken des Leitzach-Kraftwerks der Stadt München eingeleitet wird. Die Entleerung oder die Zurückführung in die Mangfall kann nur über ein Auslassbauwerk vonstattengehen. „Dieses Bauwerk ist längst geplant, auch schon genehmigt und in Auftrag gegeben“, informierte das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim.

Aktuell wird die schwer zugängliche Baustelle noch an zwei Stellen eingerichtet. me

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