170 Läufer meistern die „Grüne Hölle“

von Redaktion

Volksfestlauf bei Rekordtemperaturen – Strecken von 300 Metern bis zehn Kilometer

Feldkirchen-Westerham – Der fast schon traditionelle Volksfestlauf des TV Feldkirchen (TVF) hält seine Beliebtheit auf einem konstant hohen Niveau. In seiner 13. Neuauflage lockte er 170 Laufbegeisterte aus der gesamten Region ins eigens aufgebaute Lauf-Stadion an der Jahnstraße.

Die Anzahl der startenden Läufer ist umso bemerkenswerter, da der „Volksfest-Run“ auch in diesem Jahr wieder seinem legendären Namen als „Grüne Hölle von Feldkirchen“ alle Ehre machte. So zeigte das Thermometer wenige Minuten vor dem ersten Startschuss bereits um 9.45 Uhr 25,7 Grad im Schatten. Am Ende zog TVF-Volksfestlauf Co-Chefin Saskia Tajib ein positives Fazit: „Unsere Hitzeschlacht durch die Feldkirchener Maisfelder ist schon fast legendär, trotzdem hatten wir mit allen Athleten unseren Spaß und von den sportlich ambitionierten wurden sogar Top-Zeiten auf hohem Niveau gelaufen. Respekt dafür und Dank an alle.“

Ein „Regenvorhang“
zur Abkühlung

Aufgrund der hohen Temperaturen waren für die Läufer im Zielbereich zur Erfrischung gleich zwei Getränkestationen aufgebaut. Für noch mehr Abkühlung sorgte ein „Regenvorhang“, der mit einem Garten-Wasserschlauch im Non-Stop-Betrieb aufrechterhalten wurde.

Punkt 10 Uhr schickte Lauf-Organisatorin Tajib als erstes die U6- und U8-Kinder auf die Asphaltpiste. Als zusätzliche Motivation für die Kleinen hatten auch die Mamas und Papas teilweise ihre Sportschuhe geschnürt. So wurde aus dem Single-Lauf kurzerhand ein läuferisches Familien-Event. Wie eine junge und wilde Ponyherde standen „die Kurzen“ mit ihren persönlichen Tempomachern an der roten Startlinie und warteten sichtlich aufgeregt auf ihr „Go“. Unter Beifall der Zaungäste absolvierte dann der 19-köpfige Läufernachwuchs seine 300-Meter-Distanz.

Die dreifache Streckenlänge, 1000 Meter, stand dann gut eine Viertelstunde später für 26 Sportfans der U10, U12 und U14 auf dem Programm. Auch hier war das Motto „gemeinsam durch die Sommerhitze“ ganz klar die ausgegebene olympische Losung.

Ernster und sportlicher ging es dann schon bei der U20- und Hobbyläufer-Konkurrenz zur Sache. Hier drückten die 15 Läufer nach der Aufwärmphase beim Start auf die eigene Stoppuhr, um sich das ideale Lauftempo für die zu absolvierenden 3300 Meter bei den tropischen Temperaturen bestens einzuteilen.

Den sportlichen Höhepunkt setzte dann das hochkarätig besetzte Hauptfeld über die 10000 Meter Distanz. Von den 110 ambitionierten und hoch dekorierten Läufern hatten einige Siege bei diversen nationalen und internationalen Meisterschaften in ihrer Sport-Vita. Dementsprechend hoch war dann auch das angeschlagene Tempo.

Um 12 Uhr fand abschließend die Siegerehrung statt. Die TVF-Lauf-Organisatoren Saskia Tajib und Christian Pausinger überreichten in der ersten Runde Urkunden und Medaillen. Im zweiten Ehrungsblock wurden die jeweils Zeitschnellsten und Gemeindemeister geehrt.

Bei den semi-professionellen Läufern (Hauptfeld) überquerte Samuel Faruhn von der „Spaßbrigade“ nach 36:54 Minuten mit einem lauten „Yeah“ die Ziellinie. Als schnellste Frau verewigte sich Elisabeth Knott, PTSV Rosenheim, mit einer Top-Laufzeit von 42:52 Minuten in die Siegerlisten. Benedikt Stoib und Anne Cerny konnten sich dazu als die Gemeindemeister feiern lassen.

Zur Erfolgsstory
entwickelt

Christian Pausinger zeigte sich am Ende des Wettkampfes ebenfalls begeistert: „Unser Volksfestlauf hat sich in den mittlerweile 14 Jahren seines Bestehens zu einer richtigen Erfolgsstory entwickelt. Volksfest und Sport, das ist einfach eine tolle Kombination, besser geht es nicht.“

Festprogrammam Mittwoch

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