Auszeichnungen für Brieftaubenzüchter

von Redaktion

Medaillen des Bundesverbands vergeben

Tuntenhausen – Auf eine ganze Reihe von Erfolgen können die Brieftaubenzüchter der Reisevereinigung Oberland zurückblicken.

Am fünften Preisflug ab Landau/Pfalz (320 Kilometer) landete die erste Siegertaube bei Josef Holzmann in Glonn. Beim sechsten und achten Preisflug ab Saarlouis im Saarland (400 Kilometer) und beim zehnten Preisflug ab Perl/Luxemburg (500 Kilometer) war die erste Siegertaube jeweils bei Alois Rappold in Rosenheim. Der neunte Preisflug ab Landau in der Pfalz sah Gerhard Eichler aus Glonn als Sieger. Beim siebten und elften Preisflug, wiederum ab Landau in der Pfalz, und beim zwölften, erneut ab Perl/Luxemburg, war Josef Huber aus Biberg der Sieger. Beim zwölften Flug ab Perl (gleichzeitig der Endflug) sicherte sich Alois Rappold Platz eins in allen Meisterschaften im Altflug vor Josef Huber.

Vom Verband Deutscher Brieftaubenzüchter werden jährlich Medaillen für hervorragende Flugleistungen vergeben. Für eine Bronzemedaille ist ein Flug mit mindestens 400 Kilometern erforderlich. Von sechs vorbenannten Tauben je Züchter kommen die drei schnellsten in die Wertung. Erringer der Bronzemedaille beim achten Flug ab Saarlouis waren Alois Rappold und Jakob Gerg. Eine Silbermedaille für Flüge ab Perl/ Luxemburg gab es wiederum für Alois Rappold. Ein Goldmedaillenflug über 600 Kilometer wird aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr durchgeführt.

Da die Jungtauben am Haus der Züchter schon gut eingewohnt sind und beim täglichen Training am und um das Haus bereits die weitere Umgebung erkunden, wurde mit den Trainingsflügen begonnen. Hier wird mit sehr kurzen Distanzen gestartet, um das Heimfindevermögen zu schulen.

Ende Juli haben dann auch in den Reisevereinigungen die ersten Trainingsflüge für die Jungtauben begonnen. Als Auflassorte sind Garching bei München und Odelzhausen geplant. Für Preisflüge sind Günzburg, Laichingen, Esslingen, Pforzheim und Landau in der Pfalz vorgesehen. ws

Artikel 1 von 11