Tuntenhausen – Gabi Gröbmeier ist mittlerweile seit 25 Jahren Leiterin des Tuntenhausener Kirchenchors. Anlass genug, ihr an Mariä Himmelfahrt Dankeschön zu sagen. Den Festtag begann die Pfarrei mit einem Gottesdienst in der altehrwürdigen Basilika. Der Kirchenchor unter Leitung von Gabi Gröbmeier untermalte die Messe mit der „Missa brevis“ von Joseph Haydn.
Am Ende der Messfeier betonte Pfarrer Richard Basta, dass man Gröbmeier für ihre 25-jährige Arbeit nicht genug danken könne. Marianne Reil von der Kirchenverwaltung erinnerte an die Anfänge im Juli 1999. „Nach dem Tod des damaligen Chorleiters im Juli 1999 war schnelle Hilfe nötig“, berichtete Reil. So fragte man bei Gabi Gröbmeier an, ob sie die Position übernehmen könne. An Mariä Himmelfahrt 1999 stand sie dann erstmals dem Kirchenchor vor. Im Jahr 2000 wurde aus der interimistischen Leitung eine „Festanstellung“ – und das bis heute.
Zahlreiche große Messen, wie die alljährlichen Wallfahrten des Katholischen Männervereins, prägten diese zweieinhalb Jahrzehnte. „Ich habe einmal gehört“, so Reil, „die Chorproben seien eine wahre Oase in der Woche. Es sei eine Freude, dort hinzugehen und mitzuwirken, und diese Freude begleite einen das ganze Jahr“, verriet sie noch, bevor sie sich ganz herzlich bei der Chorleiterin bedankte. Langer Beifall aus dem Kirchenschiff bestätigte die Worte Reils.
Gröbmeier zeigte sich sichtlich gerührt und betonte, „was wäre ein Chorleiter ohne Chor“. Deshalb bedankte auch sie sich ganz herzlich bei allen Sängern, die diesen langen Weg mitgegangen seien. „Es ist jeden Montag eine Freude, wenn wir uns zur Chorprobe treffen“, meinte sie, bevor nochmals anerkennender Applaus aufkam. ws