Bad Aibling – Horst Günther feierte bei guter Gesundheit seinen 100. Geburtstag im Haus Wittelsbach. Das Licht der Welt erblickte er im schlesischen Breslau. Dort arbeitete sein Vater als Schweißer, während sich seine Mutter um den Haushalt kümmerte.
„Gute Ärzte haben mein Leben gerettet“
Im letzten Kriegsjahr wurde Günther noch zur Wehrmacht einberufen und während der Kampfhandlungen schwer verwundet. „Gute Ärzte haben mein Bein und mein Leben gerettet“, sagt er im Rückblick. Noch heute hat er Granatsplitter im Rücken.
Auf Umwegen kam er später dann nach Bayern. Dort lernte er Theresia Maier kennen und lieben. Die beiden gaben sich 1950 das „Ja-Wort“ und betrieben in Bad Wiessee gemeinsam ein Lokal mit dazugehörigem Feinkostladen. Später übernahmen sie ein Feinkostgeschäft in München, um schließlich nach Bad Aibling zu ziehen. Dort war Horst Günther bis zum Renteneintritt bei einer Bank tätig. Aus der Ehe ging Tochter Anita hervor, die ebenfalls in Bad Aibling wohnt.
Wünsche von Landrat und Bürgermeister
Der Jubilar kann auf einen Enkel und einen Urenkel blicken. Seine Ehefrau ist zwischenzeitlich verstorben und er selbst verbringt seinen Lebensabend im Haus Wittelsbach. Als Gratulant hatte sich neben vielen anderen Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier eingefunden, der auch die Grüße und Wünsche von Landrat Otto Lederer überbrachte.