Bad Aibling/Ellmosen – Mit einem Kesselfleischessen in der vollbesetzen Festhalle gingen die Feierlichkeiten zu Ende, mit denen die Feuerwehr Ellmosen an vier Tagen ihr 150-jähriges Bestehen feierte. Vereinsvorsitzender Bernhard Wagner zieht eine positive Bilanz.
Monatelang hatte sich ein engagiertes Team unter seiner Federführung um die Organisation der verschiedenen Veranstaltungen anlässlich des Gründungsjubiläums gekümmert und musste unzählige organisatorische Details im Blick haben. „Jetzt sind wir durch.“ Es war fast wie ein Seufzer der Erleichterung, als der Vorsitzende mit einem Blick auf die vielen Gäste, die auch am letzten Abend des Festes gekommen waren, diese Feststellung traf. Er signalisierte damit, dass die Feuerwehr dank des zahlreichenBesuchs auch finanziell gut über die Runden gekommen ist.
Über ein volles Haus durften sich die Floriansjünger nicht nur nach dem Festzug, der zusammen mit dem Gottesdienst im Freien den Höhepunkt der Feierlichkeiten darstellte, und beim Kesselfleischessen freuen. Auch beim Bieranstich und beim Weinfest am Tag darauf war kaum ein Platz in der Festhalle frei.
An allen Tagen habe eine tolle Stimmung geherrscht, die Menschen hätten fröhlich und friedlich mit der Feuerwehr gefeiert. „Es war eine rundum gelungene Angelegenheit. Wir haben uns über diese Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit sehr gefreut“, sagte Wagner.
Der Vorsitzende versäumte es nicht, allen zu danken, die durch ihre engagierte Mitarbeit zum Erfolg des Festes beigetragen haben. Dass Wagners eigener Beitrag nicht in Vergessenheit gerät, dafür sorgte Martin Schweiger am letzten Abend. „Dem Bernhard gebührt ein besonders großer Dank. Es war wirklich toll, was er geleistet hat“, sagte Schweiger.
Langanhaltender Applaus der Besucher nach diesen Worten bekundete deren Respekt für die Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten, die den Ellmosenern ein Fest bescherte, das ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Norbert Kotter