„Miadakina Sinftett“ überzeugt 140 Besucher

von Redaktion

Heimvorteil für Musiker aus Mietraching bei Volksmusik im Brunnenhof

Bad Aibling – Vom „Alpbachmarsch“ bis zum „Trompeten-Echo“: Das „Miadakina Sinftett“ begeisterte vergangenen Donnerstag bei „Volksmusik im Brunnenhof“, einer Reihe, die Teil des Open-Air-Kultursommers ist.

Saison neigt
sich dem Ende zu

Das drittletzte Konzert der Saison gestaltete das „Miadakina Sinftett“, 2016 von sechs Musikern im Aiblinger Ortsteil Mietraching ins Leben gerufen. „Wir haben heute Heimvorteil“, freute sich Anian Feyrer, der auch gleich die Erläuterung für den etwas ungewöhnlichen Namen der Gruppe nannte: „Wir sind in der Mitte zwischen fünf und sieben“.

In ihrem abwechslungsreichen Repertoire wechselte die harmonierende Formation mit ihren zahlreichen Stücken oft auch das Tempo – wie beispielsweise vom flotten „Alpbachmarsch“ über den gemütlichen Walzer „Alles Glück auf Erden“ bis zur schneidigen Polka „Mia san vom Gradnertal“. Angereichert wurde das unterhaltsame Programm mit Soloeinlagen, wie der „Löffelpolka“ von Schlagzeuger Sepp Baumann und der virtuosen Trompeten-Variation zum Marsch „Der alte Dessauer“, von Anian Feyrer „dezentral“ gespielt oben auf der Kurhaus-Balustrade. Nicht fehlen durfte natürlich das „Trompeten-Echo“ im „Oberkrainer-Stil“.

Dass die Musiker aber auch „ganz andere Töne anschlagen können“, bewiesen sie im „kleinen Finale“ mit den jazzigen Titeln „Acapulco“ und (im Herb-Alpert-Sound) „Tijuana Taxi“, dazu noch „Wochenend und Sonnenschein“. Zum Ausklang ertönten dann wieder bayerische Töne mit der gesungenen Gerstensaft-Hymne „s’boarische Bier“ („des guade, echte, gsüffige, gschmackige“).

Die rund 140 begeisterten Besucher (darunter Altbürgermeister Felix Schwaller mit Gattin Marlies und der Leiter des Bruckmühler Senioren-Orchesters „Rentnerbande“, Frieder Botzenhardt) spendeten zu den Stücken kräftigen Applaus, unter den sich oftmals laute „Bravo“-Rufe mischten.

Das „Miadakina Sinftett“ bedankte sich für den lang anhaltenden Schlussbeifall des Publikums mit den beiden Zugaben „Erinnerungen an Brennberg“ und der sanften Weise „Is‘ scho staad uma’n See“. bjn

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