Ostermünchen – Die Fußballer des SV Ostermünchen (SVO) haben eine neue Abteilungsleitung. Julian Reisner und Johannes Niedermeier leiten künftig die größte Abteilung im SVO.
Die Jahresversammlung begann mit einem Abriss über das sportliche Geschehen durch den Zweiten Abteilungsleiter Markus Kendlinger. „Die abgelaufene Saison war für den SVO1 alles andere als einfach“, offenbarte er. Obwohl man am Ende auf Rang neun landete, wurde der Klassenerhalt erst am vorletzten Spieltag gesichert. Besser erging es dem SVO2, der Rang drei erreichte und lange um den Aufstieg mitspielte.
Positiv sah Kendlinger, dass der SVO vier Schiedsrichter im Einsatz hat, allen voran Urgestein Felix Schmid. Er unterstützt die jungen Schiedsrichter Tobias Spindler, Alexander Paidla und Kilian Pilar (seit 2023). Neben dem Fußballspiel hat sich mittlerweile das Steckerlfischessen am Karfreitag fest etabliert. Mit über 700 Zuschauern und viel Lob für die Organisation war auch das Relegationsspiel Vogtareuth-Höhenrain ein Höhepunkt.
Positives konnte auch Jugendleiter Maxi Haas kundtun. Vor allem fand er lobende Worte für die Spielgemeinschaft mit Aßling und Emmering (A-, B- und C-Jugend). Zudem schlugen sich die Jugendlichen in den Verbandsrunden wacker, besonders die A-Jugend in der Aufstiegsrunde zur Bezirksoberliga (BOL).
„Wunderbare
Erfahrung“
Obwohl Haas nicht mehr neu kandidierte, brach er eine Lanze für die Jugendarbeit: „Sport im Verein und sich gleichzeitig selbst zu engagieren, ist eine wunderbare Erfahrung“, betonte er. Für die Saison 2024/25 kann man elf Jugendteams stellen. Positiv befand Haas, dass die Spielgemeinschaft der A-Jugend seit Jahren in der Kreisliga andockt.
Hauptkassier Stefan Hofbauer gab folgend einen Abriss der Finanzen der Fußballer, die in diesem Jahr stark von der Investition in den Spielplatz geprägt waren. In seinem Ausblick auf die Saison 2024/25 dankte der scheidende Abteilungsleiter Andreas Niedermeier erst mal Maxi Haas. „Du hast unseren Jugendbereich vorangetrieben“, lobte er den jungen Familienvater.
Etwas Wehmut kam dann auf, als er den schmalen Kader für die neue Saison ansprach. So ist die Zielsetzung klar: Baldmöglichst den Klassenerhalt sichern.
Breiten Raum nahmen dann die Neuwahlen ein, da sich einiges in der Fußball-Organisation ändert. Unter anderem kandidierten Andreas Niedermeier, Maxi Haas und Markus Kendlinger nicht mehr. Vorsitzender Peter Niedermeier senior zeigte das neue Organisationsschema auf, das sehr auf dezentrale Entscheidungen getrimmt ist: Viele Aufgaben sind direkter zugeordnet, man ist breiter aufgestellt. Und viele junge Sportler, teilweise noch aktiv, sind jetzt am Ruder, so der Vorstand.
Das Ergebnis der Neuwahlen: Abteilungsleiter ist Julian Reisner, Zweiter Abteilungsleiter Johannes Niedermeier. Die Jugendleiter sind Peter Niedermeier junior und Klaus Kunert, Platzwarte Markus Wallner, Tizian Uscio, Thomas Weber, Hauswart Markus Wallner und, da niemand zur Wahl stand, Peter Niedermeier senior. Platzkassiere sind Christian Ratschmeier und Michael Micszenko.
Appell an die
Zuschauer
Andreas Niedermeier stellte dann den SVO als einen Verein der Kameradschaft heraus. „Man muss ihn leben und lieben“, betonte er zum Abschied und fand seine sechsjährige Zeit an der Spitze der Fußballer als eine „schöne und lehrreiche Zeit“. Der Applaus der gut 50 Mitglieder bestätigte seine Aussagen. Markus Ratschmeier appellierte an die Zuschauer, Geduld und Sachlichkeit zu zeigen und verwies ebenfalls auf das traditionelle SVO-Logo „ein Verein der Kameradschaft“.