Beim Ferienprogramm des Fliegerclubs Condor aus Antersberg ging es nicht nur ums Fliegen, sondern auch um das „Drumherum“. Der Flugzeugpark der Antersberger besteht aus acht Segelflugzeugen, einem Ultraleichtflugzeug und einer Schleppmaschine. Wie wichtig dem Verein das Heranführen von Jugendlichen ist, zeigte sich auch daran, dass Jürgen Schmitt, Zweiter Vorsitzender, selbst engagiert mitmachte und die Jugendlichen in den strahlend blauen Himmel brachte. Bei fast schon tropischen Temperaturen war die Thermik leider nicht besonders gut, sodass sich die Rundflüge auf das Gebiet um Antersberg beschränkten und maximal 10 bis 15 Minuten dauerten. „Das war einfach super“, meinte Valentin Steinkeller, als er nach erfolgter Landung aus dem Flieger stieg und den schweren Fallschirm, der unabdingbar ist, ablegte. Vielleicht macht er auch den Schritt wie Felix Jungermann, der schon die Segelflugausbildung macht. „Mit der Segelflugausbildung kann man schon mit 13 Jahren beginnen“, verdeutlichte Ludger Otto. Den „Führerschein“ kann man allerdings erst mit 16 Jahren erwerben. Otto weiter: „Eine Fluglizenz noch während der Schulzeit im Alter von 16 oder 17 Jahren in der Tasche zu haben, öffnet bei der späteren Berufswahl so manche Tür. Und sie stärkt durchaus das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Foto Stache