Maxlrain – Zahlreiche Besucher nutzten während des „Hopfazupfa-Festes“ die Gelegenheit, einen Blick auf die neue Abfüllanlage zu werfen und in der „alten Füllererei“ die Maxlrainer Bierspezialitäten zu verkosten. Von der Besucher-Empore zeigte sich die komplette Dimension der Anlage, in der 20000 Flaschen pro Stunde abgefüllt werden können. Das neue Gebäude entstand auf dem Gelände, wo einst unter anderem Schlosserei, Schreinerei und Pichhalle untergebracht waren.
Größe hat
sich verdoppelt
„Eine solch große Abfüllanlage habe ich für eine Brauerei dieser Größe nicht erwartet“, war des Öfteren zu hören. Dass sich die Größe von der „alten“ zur neuen Anlage verdoppelt hat, wurde den Interessierten deutlich, als sie in die Räume der früheren „Füllerei“ kamen. Hier hat die Brauerei nun Platz geschaffen, um später nach Führungen einen Film zur Bierherstellung und -abfüllung zu zeigen und Biere an Ort und Stelle zu verkosten. Diese Gelegenheit nahmen am Sonntag viele Besucher wahr; und wer das Gebäude verließ, bekam als Geschenk noch ein paar Flaschen Gerstensaft oder das „wiederbelebte“ Maxl-Mix als alkoholfreies Getränk mit nach Hause. Braumeister Josef Kronast, dem der Stolz auf die Anlage anzusehen war, freute sich darüber, dass die Besucher nicht nur zum „Schauen und Trinken“ kamen, sondern ihr Interesse an der handwerklichen Braukunst zeigten. So wurden viele Fragen direkt von ihm und den anderen Brauern beantwortet.
Investitionen nötig,
um Qualität zu halten
Brauereidirektor Roland Bräger verdeutlicht: „Wir hoffen, durch diese Besichtigung bei laufendem Betrieb, die ansonsten nicht möglich ist, den Bierliebhabern bewusst machen zu können, dass es auch bei einer regional-mittelständischen Brauerei ohne derartige Investitionen nicht möglich ist, den Qualitätsstandard zu halten.“