„Keine Chance zu reagieren“

von Redaktion

Zusammenstoß auf der Kreisstraße RO46 fordert drei Schwerverletzte

Bad Feilnbach – Bei einem schweren Frontalzusammenstoß bei Bad Feilnbach sind am Sonntagnachmittag drei Menschen schwer verletzt worden. „Nach unserem Kenntnisstand besteht aber keine Lebensgefahr“, bestätigte ein Sprecher der Polizeiinspektion Brannenburg am Montagvormittag die medizinische Ersteinschätzung, die bereits direkt nach der Erstversorgung der Unfallopfer getroffen worden war.

Entfernung
unterschätzt

Ein 73-jähriger Autofahrer aus Rosenheim wollte am Sonntag gegen 14.30 Uhr mit seinem Audi A3 auf Höhe der Brücke über den Jenbach von der Kreisstraße RO46 in Richtung Campingplatz abbiegen. Laut Polizei unterschätzte er dabei aber die Entfernung eines herannahenden Hyundai i10, an dessen Steuer ein 52-jähriger Mann aus Bad Aibling saß. Dieser hatte „keine Chance mehr zu reagieren“, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Beim Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurden sowohl der Hyundai-Fahrer als auch zwei weitere Insassen im Alter von 56 und 60 Jahren schwer verletzt. Der Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon. Ein privat am Unfallort vorbeikommender Notarzt leistete bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Erste Hilfe, ehe zwei der Schwerverletzten per Rettungswagen, der Dritte per Rettungshubschrauber in Kliniken gebracht wurden. Den Schaden an den beiden Fahrzeugen bezifferten die Ermittler in einer ersten Schätzung auf rund 20000 Euro.

Hubschrauber
im Einsatz

Für die Rettungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme musste die Kreisstraße rund um die Unfallstelle für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Bad Feilnbach war mit 16 Einsatzkräften vor Ort, um bei der Verkehrslenkung und den Aufräumarbeiten zu helfen sowie auslaufende Betriebsstoffe zu binden.

Zudem bereitete die Feuerwehr einen geeigneten Landeplatz für den Rettungshubschrauber vor, wie Feuerwehr-Kommandant Johannes Roth auf Anfrage des Mangfall-Boten erklärte: „Das hat alles reibungslos geklappt.“ Rund zwei Stunden sei sein Team vor Ort im Einsatz gewesen.

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