Alles, was das Gartlerherz begehrt

von Redaktion

Ausstellung auf Maxlrainer Schlossgelände lockte zahlreiche Besucher an

Maxlrain – Wunderbares Sommerwetter und viele Aussteller mit Ausgefallenem und Schönem für Garten und Haus bot die „Gartenlust 2024“ rund um das Schloss Maxlrain. Das nutzten heuer Scharen von Besuchern.

Die „Gartenlust“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Besuchern ein besonderes Erlebnis zu bescheren. Und die Vielfalt und Schönheit des Angebotenen war beeindruckend.

„Entfliehen Sie dem Alltag beim Schlendern durch die eindrucksvollen Parks und Gärten der Schlösser, lassen Sie bei einem ausgiebigen Sonnenbad die Seele baumeln oder rasten Sie unter schattigen Bänken“, lautetet die Einladung an die Besucher. Nicht nur Pflanzenliebhaber, auch Eigenheimbesitzer und ganze Familien waren begeistert vom Bummel über das Gelände. Nicht nur von Alltäglichem, sondern auch von den zahlreichen Besonderheiten.

Die Palette reichte dabei von Holzfässern und Findlingsbrunnen über Klangskulpturen, Feuerplattengrill und Kokosnussschalen aus Vietnam bis zu Schmuck aus afrikanischen Glasperlen. Man sah Solarbrunnen und Windspiele, Zirben-Artikel und Kleinsauna-Modelle.

Die Ausstellerparade zog sich vom oberen Teil der Schlosswiese in die Parkwiese links vom Schloss, wo sie einst 2007 startete. Doch nicht nur Ausstellerstände gab es, auch zahlreiche Vorträge vom „Gartenflüsterer“ Axel Neulist, der in der Schweiz zu den Pionieren in der Forschung über Pflanzenstärkungsmittel gehört. Seine Themen reichten von „Natur im Garten“ über „ohne Gift durchs Gartenjahr“ bis hin zu „Pflanzenschutz ohne Chemie“. Dem Alltag förmlich entfliehen konnte man mit dem Walking Act der „Lech Dancers“, bei dem tanzende Blumenelfen förmlich durch den Schlosspark schwebten.

Aber auch gemütlich Brotzeit machen oder Kaffee trinken war angesagt. Die vielen schattenspendenden Bäume vor dem Schloss luden hier geradezu ein: Ob Currywurst oder Elsässer Flammkuchen, ob Eiskaffee oder Cappuccino, alles mundete zu den Klängen von „Boarisch Blech“, einer kleinen Blasmusi, die hauptsächlich bayerisch/böhmisches Repertoire spielte. Dazwischen zeigte Lutz Konradt, dass man neben einer Stimme nur eine Gitarre braucht, um Folk, Country und Irish Style zu spielen. Für die Kinder gab es einen Riesenseifenblasen-Workshop und einen Kreativ-Bastelworkshop. So fand sich für jeden etwas beim Gang durch die diesjährige Gartenlust. Und die meisten freuen sich sicher schon auf die nächste. ws

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