Vertrauen ist das Wichtigste

von Redaktion

TV-Experte Bernd Hackl gibt Tipps zum respektvollen Umgang mit Pferden

Tuntenhausen – Horseman-ship beschreibt die Kunst, einen fairen Umgang mit dem Pferd zu praktizieren. Dabei steht die respektvolle und pferdefreundliche Haltung des Menschen gegenüber seinem Tier im Vordergrund. Bernd Hackl, einer der bekanntesten Pferdetrainer Deutschlands, und Kerstin Rester, ebenfalls eine erfahrene Pferdetrainerin, organisierten nun einen solchen Horsemanship Day auf der bei Sindlhausen gelegenen „Grand River Ranch“.

„Die Pferdeprofis“
live vor Ort erlebt

Weit über 150 Besucher ließen es sich nicht nehmen, dort die Welt des Pferdetrainings einmal hautnah zu erleben und die Tiere noch mehr verstehen zu lernen. Vor allem erlebten die Besucher Bernd Hackl, einer der ersten Horsemanshiptrainer in Europa, live und in Aktion. Besonders die Fernsehsendung „Die Pferdeprofis“ machte ihn bekannt. In dieser Sendung hilft er Pferdebesitzern dabei, Problempferde zu trainieren und Verhaltensprobleme zu lösen.

Kerstin Rester arbeitet mit Hackl auf dessen „7P-Ranch“ in Bruckmühl – nicht dem Bruckmühl im Mangfalltal, sondern dem gleichnamigen, zwischen Regensburg und Cham gelegenen Ort – als Pferdetrainerin zusammen. Gemeinsam mit Hackl bildete sie auch das Team bei der Sendung „Die Pferdeprofis“. Dass Kerstin Rester großen Wert auf eine harmonische und respektvolle Beziehung zwischen Menschen und Pferd achtet, war bereits beim ersten Auftritt mit einer dreijährigen Stute zu sehen. Ihre einfühlsame und geduldige Art im Umgang mit Pferden war bemerkenswert. Obwohl sie die Stute nicht kannte, hatte sie schon nach wenigen Minuten die Akzeptanz des Pferdes gefunden. „Bei der Arbeit mit dem Pferd ist Erfahrung sehr wichtig“, betonte Rester und fügte hinzu: „Die Pferde müssen wissen, dass sie sich auf uns verlassen können.“

Geduld und Verständnis

Im zweiten Teil des Vormittags präsentierte sich Hackl im Umgang mit einem zwölfjährigen Pferd. Auch er zeigte, wie wichtig das Vertrauen und die Beziehung zwischen Mensch und Pferd ist. Seine Methoden basieren auf Geduld, Verständnis und der Berücksichtigung der natürlichen Verhaltensweisen der Tiere.

Locker und nahbar gab er Tipps, brachte die Zuschauer auch mal zum Lachen und ließ so die Übungsstunde schnell vergehen. Nach diesen zwei Stunden Pferde-Infos en masse ging es in die Mittagspause, in der frisch zubereitete Speisen von Gourmetkoch Sebastian Asböck kredenzt wurden.

Am Nachmittag fügten die beiden Pferdeprofis dann jeweils noch zwei weitere Trainingseinheiten mit den gleichen Pferden hinzu. Auch hier erhielten die Besucher tiefe Einblicke in die Arbeit mit Pferden. Viel zu schnell vergingen die sechs Stunden auf der Grand River Ranch. Sie waren für alle ein Tag voller Lernen, Inspiration, Genuss und guter Laune.

Artikel 1 von 11