Bruckmühl – Der SV Bruckmühl (SVB) kann gut positioniert in die Zukunft blicken. Die Mitgliederentwicklung weist einen weiteren positiven Trend auf. Das Volksfest war wieder ein überregionaler Anziehungspunkt. Mit der offiziellen Eröffnung der Tartanbahn nach der Komplett-Sanierung konnte ein Mammut-Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Auch gab es viele Top-Ergebnisse im sportlichen Bereich. Dies sind nur einige Kernbotschaften, die bei der Jahresversammlung durch die SVB-Vereinsführung präsentiert wurden.
Knapp 200 Läufer
bei Eröffnung dabei
Nach einer kurzen Begrüßung durch Bernhard Gleissner folgte das Gedenken an die jüngst verstorbenen Mitglieder. Danach ließ der SVB-Vorsitzende das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Auf dem Gebiet der Infrastruktur war die feierliche Eröffnung des „roten 400-Meter-Ovals“ der Höhepunkt. Der Startschuss zu dem „roten Neustart“ wurde mit dem „Mangfall-Stadion-Eröffnungslauf“ und knapp 200 begeisterten Teilnehmern abgegeben. Nach Entwässerungsmaßnahmen ist der sogenannte „3er-Platz“ wieder in tadellosem Zustand und als vollwertiges Trainings- und Spielareal nutzbar. Erfreulich ist, dass das Platzwart-Team mit Christian Ratzinger einen weiteren „Allrounder“ als tatkräftige Verstärkung bekommen hat.
Mit einem „letzten Wiesn-Kontroll-Rundgang“ wurde der langjährige Volksfest-Chef Alex Zehetmaier mit viel Beifall der Volksfestbesucher gebührend verabschiedet. Die „Wiesn-Taktstock-Übergabe“ an das junge Duo Rene Blazek und Susi Kunze hat seinen Aussagen nach reibungslos funktioniert. In diesem Zusammenhang streifte Gleissner noch kurz die organisatorischen Neuerungen für die abgelaufene Volksfest-Zeit: Das neue Design des Volksfest-Plakates und der Speisenkarten kam gut an, die Einführung des Registrierkassensystems (Bedienungen mit Chips) funktionierte perfekt, der Spülmobileinsatz der SVB-Fußballer war gut organisiert, aber arbeitsintensiv. Die Anschaffung von knapp 6000 Tellern, Messern und Gabeln der SVB-Fußballer ist für den „grünen Wiesn-Fußabdruck“ von hohem Wert.
Beim „Ausblick SVB 2025“ stehen für den Vorsitzenden und die Vorstands-Mannschaft folgende Themen auf der künftigen Agenda: Umsetzung und Einführung der EC-Kartenzahlung im Kassenhaus auf dem Volksfest, die Durchführung von notwendigen Renovierungsmaßnahmen an den sanitären Anlagen im Sportheim und eine weitere finanzielle Rücklagenbildung. Großes Lob zollte Gleissner abschließend dem sportlichen Bereich: „Alle Sparten machen hier einen fantastischen Job, vom Jugend- bis hin zum Erwachsenenbereich.“
Danach übernahm der „Mann aller Finanzzahlen“ das Zepter. Laut Kassier Stefan Brence ist der SVB auch auf dem finanziellen Sektor gut und dank einer zielorientierten Finanzstrategie sicher aufgestellt. Schriftführerin Miriam Beslmüller gab einen Zahlen-Daten-Fakten-Überblick über die Mitgliederstruktur. In der Gesamtbetrachtung ist mit 3,1 Prozent ein kleiner, aber erfreulicher Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. In allen Altersstrukturen zeigt die Kurve leicht nach oben. Insgesamt gehören derzeit 2277 Mitglieder dem Verein an. Der größte Zuwachs ist dabei erfreulicherweise mit 10,1 Prozent bei den Jugendlichen zu verzeichnen.
Der Altersdurchschnitt der „Mitglieder-Mannschaft“ beträgt 32,2 Jahre. Mit 41 Prozent „Mädels und Damen“ sowie 59 Prozent „Burschen und Herren“ weist der SVB eine homogene „Geschlechterstruktur“ auf. Erfreulich ist zudem auch der Fortschritt bei der Digitalisierung Verein Online.
Alle haben
tatkräftig angepackt
Wiesn-Bürgermeister Rene Blazek zog ein positives Volksfest-Fazit. Die diesjährige „Fünfte Bruckmühler Jahreszeit“ hat im Zahlen-Daten-Fakten-Check die Ergebnisse von 2023 annähernd halten können. Bei dem Festzeltauf- und abbau unterstützten die Höglinger Burschen. Im großen und gemeinsamen SVB-Sparten-Kollektiv wurden dann alle anderen Arbeiten tatkräftig angepackt.
Über die abschließende und mit viel Beifall begleitete Ehrung des langjährigen Vorstandes Klaus Christoph wird gesondert berichtet.