Bad Aibling – Ernst und Constanze Geyer sowie das Künstlerehepaar Maja und Richard Vogl konnten sich über eine große Besucherzahl zur Vernissage in der Villa Maria freuen. Das Interesse an den Seidenwebarbeiten von Maja Vogl und an den Bildern von Richard Vogl war groß. Das Publikum lauschte aufmerksam der Rede von Galerist Ernst Geyer. Zuhause ist das Künstlerehepaar in Bernhardswald, Nähe Regensburg, und in München. Ihre Arbeiten mit unterschiedlichen Medien – sie webt, er malt – trennt sie nicht etwa, sondern fügt sie unabdingbar fest zusammen. Sind doch die Farben die innere Verbindung zwischen den heiter optimistischen Gemälden von Richard und den edlen Stolen und kleinen gewebten Landschaften von Maja Vogl. Den Werken beider liegt eine beispiellose Leichtigkeit zugrunde. Beide stellen nicht zum ersten Mal in der Villa Maria aus. Sowohl getrennt als auch gemeinsam waren sie hier bereits zu sehen. Aus den edlen Fäden der Schappe- oder auch Haspelseide gestaltet sie ihre Arbeiten, während seine Malmittel Öl und Leinwand oder Ölpastelle auf Karton sind. Die Ausstellung trägt den wohlüberlegten Titel „Resonanzen“, was bezeichnen soll, dass ihrer beider Arbeiten jeweils auf die Kunst des Partners reagieren. bö